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Hermann-Harry-Schmitz-Societät
Verschollenes Fabel-Manuskript aufgetaucht

Düsseldorf / Solingen. Handschrift von Hermann Harry Schmitz galt 105 Jahre als verschollen.

Doppelten Grund zur Freude hatte jetzt der Vorstand der Hermann-Harry-Schmitz-Societät. Zunächst besuchte ein Großneffe des legendären Düsseldorfer Literaten und Essayisten (1880-1913), Rüdiger Quast, den Uhrenturm - das winzige, Schmitz gewidmete Museum an der Grafenberger Allee.

Eine kleine Sensation war dann das Auftauchen des Manuskripts der Fabel "Der Fuchs und die Trauben" von Hermann Harry Schmitz, die 105 Jahre lang als verschollen galt. Thomas und Brigitte Bachem aus Solingen fanden die Schmitz-Handschrift zufällig bei der "Neuordnung" der häuslichen Buchbestände.

Thomas Bachem, seit seiner Jugend Schmitz-Fan, fiel dabei das "Buch der Katastrophen" von Hermann Harry Schmitz in die Hände und entdeckte darin das einliegende handschriftliche Originalmanuskript. Am Rand des Blattes hatte der Autor den "Entstehungsort", die Schumannstraße 13, der letzte Wohnsitz der Familie Schmitz, vermerkt. Die Macher der Schmitz-Societät, die nach eigenen Angaben eine Förderung aus öffentlichen Kassen bewusst ablehnen, freut es nun umso mehr, dass die Bachems die Handschrift dem Institut geschenkt haben.

(arc)
 
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