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Düsseldorf
Verwaltung: Bezirke kommen nicht zu kurz

Düsseldorf. Kommen die Bezirksvertretungen bei den von ihnen beschlossenen Hochbau-Maßnahmen oft zu kurz? Die Antwort auf diese Frage beschäftigte gestern die Politiker des Bauauschusses. Hintergrund waren Beschwerden, zu wenig von dem, was den Politikern beispielsweise bei der Schulausstattung wichtig sei, komme auch auf den Weg. Zumindest für den Bereich der Hochbaumaßnahmen versuchte Doreen Kerler, Chefin des Amtes für Gebäudemanagement, eine konkrete Antwort. So seien in 2014 für alle zehn Bezirke rund 5,18 Millionen Euro angesetzt gewesen.

Tatsächlich seien 2014 rund 865.000 Euro für die im gleichen Kalenderjahr beschlossenen Hochbaumaßnahmen ausgegeben worden. Im Jahr 2015 standen dem Ansatz von 4,79 Millionen Euro 893.000 Euro verausgabte Mittel gegenüber. Kerler warnte vor falschen Schlussfolgerungen. So seien für Maßnahmen aus dem Ansatz von 2014 neben den genannten 865.000 Euro weitere Mittel aus 2015 genutzt worden. Die Botschaft an die Bezirke laute: Weder gingen Mittel verloren noch gerieten Projekte aufs Abstellgleis.

(jj)
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