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Düsseldorf
Vom Wunschbaum bis zur Weihnachtspaket-Aktion

Düsseldorf. Düsseldorfer Organisationen und Institutionen bieten Spendenaktionen an. Ein Überblick. Von Beate Werthschulte

Geteilte Freude ist doppelte Freude - in der Stadt gibt es daher zahlreiche Möglichkeiten, Gutes zu tun. Hier einige Beispiele.

Carlsplatz Längst Tradition hat der Wunschbaum auf dem Carlsplatz, ein gemeinsames Projekt der Händler und der Düsseldorfer Kindertafel. Auch dieses Jahr wird der weihnachtliche Wunschbaum wieder am Brunnen aufgestellt, dekoriert und mit Wunschzetteln von Schülern der Rudolf-Hildebrand-Förderschule behangen. Ab dem 27. November haben Kunden, Gäste und natürlich die Händler selbst die Möglichkeit, rund 400 Kinderwünsche im Wert von jeweils etwa 20 Euro zu erfüllen. "Bis Mitte Dezember können die Geschenke auf dem Markt abgegeben werden. Wir verteilen sie dann rechtzeitig vor Weihnachten an die Kinder", sagt Eva Fischer von der Kindertafel.

Stilwerk Ein weiterer Wunschbaum steht ab dem 23. November im Stilwerk. Organisiert wird diese Aktion seit mehr als einem Jahrzehnt regelmäßig vom städtischen Kinderhilfezentrum. 300 Zettel mit Wünschen im Wert von maximal 30 Euro hängen an diesem Baum. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, nimmt einen Zettel mit und gibt sein Geschenk bis zum 19. Dezember im Stilwerk ab. "Wir kümmern uns dann um die Verteilung", sagt Michael Riemer, Vorstand der Stiftung des Kinderhilfezentrums. Der Andrang sei immer groß, die ersten 50 Zettel seien meistens nach wenigen Stunden weg. Eine weitere Wunschbaumaktion zugunsten des Kinderhilfezentrums gibt es im Steigenberger Parkhotel.

Hotels Überhaupt sind Wunschbäume in Düsseldorf guter Brauch. So steht beispielsweise in der Adventszeit im Hyatt Hotel ein "Wish-Tree" mit etwa 60 Wünschen der Kinder vom Regenbogenland, die beiden Courtyard by Marriott Hotels stellen bereits seit zehn Jahren in Kooperation mit der Elterninitiative Kinderkrebsklinik Bäume mit insgesamt 55 Wunschkärtchen krebskranker Kinder auf. Und wer lieber ein Kind oder eine Familie in der Nachbarschaft beschenken möchte, dem rät Riemer, einfach in seiner Pfarrgemeinde einmal nachzufragen. "Dort weiß man, wo Unterstützung nötig ist."

Düsseldorfer Tafel Das Weihnachtsessen für bedürftige Familien, Alleinstehende oder Wohnungslose stiften kann man bei der Weihnachtspaket-Aktion der Düsseldorfer Tafel. "Die Pakete sollten haltbare Lebensmittel wie etwa Nudeln, Reis oder Konserven enthalten und unverschlossen sein, damit wir sehen können, ob sie sich eher für eine Familie oder eine alleinstehende Person eignen", sagt Heike Vongehr von der Tafel. Sie können am 13. Dezember von 8 bis 18 Uhr in der Aula der St.-Benedikt-Schule an der Charlottenstraße 110 abgegeben und am nächsten Tag ab 9 Uhr dort abgeholt werden, und zwar solange der Vorrat reicht. Wer ein Paket abholen möchte, muss einen aktuellen Leistungsbescheid und seinen Lichtbildausweis mitbringen.

Geschenke-Börse Und auch für ungeliebte Geschenke gibt es nach Weihnachten eine Lösung. Wer etwas bekommen hat, das den eigenen Geschmack so gar nicht trifft oder das zu groß oder zu klein ist, der kann es im Café der Johanneskirche abgeben. Denn dort werden am 6. Januar in der Zeit von 10 bis 16 Uhr ungeliebte Weihnachtsgeschenke zugunsten der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" verkauft. Abgeben kann man seine Geschenkspende vom 2. bis 5. Januar von 10 bis 18 Uhr. "Diese Aktion läuft bei uns schon seit 15 Jahren mit großem Erfolg", sagt Caféleiterin Barbara Wengler.

Quelle: RP
 
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