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Düsseldorf
Vortrag: Was kommt nach Obama?

Düsseldorf. Die evangelische Stadtakademie startet heute in das neue Semester. Von Stefanie Thrun

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die Stadtakademie der evangelischen Kirche bemüht, ihr Kursprogramm so aktuell wie möglich zu gestalten. Dabei wird das Angebot stets den Themen angepasst, die eine besondere Relevanz haben und mögliche Teilnehmer auch im Alltag beschäftigen. So auch in diesem Jahr. Nun haben Akademie- und Studienleiter das neue Programm vorgestellt und dabei auf besondere Veranstaltungen hingewiesen. Darunter Vorträge und Kurse aus Bereichen wie, Politik, Kultur, Theologie, Philosophie und Integration.

Für den Leiter der Akademie, Dietrich Knapp, ist vor allem die Entschleunigung der Themenbehandlung wichtig. "Heute müssen Informationen immer schneller vermittelt werden. Wir wollen einen Blick hinter die Dinge werfen, und das darf auch mal länger dauern als ein paar Minuten", so Knapp. Ein Konzept, das offensichtlich Zuspruch findet. Im letzten Jahr, genau wie im Vorjahr, wäre das Interesse an den Kursen um 15 Prozent gestiegen. Und auch die Aktualität der Themen ist offensichtlich. So steht die Semestereröffnung heute unter dem Thema "The Road to the White House: Was kommt nach Obama?". Für diesen Vortrag hat die Stadtakademie, in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf, den Direktor des Transatlantic Networks, Andrew B. Denison, eingeladen. Der Eintritt zu Vortrag und Begrüßung heute um 19 Uhr im Gebäude der VHS am Bertha-von-Suttner-Platz ist frei, um eine Voranmeldung wird jedoch gebeten.

Zu einem interreligiösen Dialog wird für 23. November um 18 Uhr in das Haus an die Bastionsstraße 6 eingeladen. Dort wird der islamische Theologe Ahmed Sami, gemeinsam mit Dietrich Knapp über das Thema "Flucht in Bibel und Koran" sprechen. Diese Veranstaltung findet in enger Zusammenarbeit mit dem Verein der Imame in NRW statt.

Im Rahmen der Pädagogischen Akademie bietet Gabriela Köster Weiterbildungsmöglichkeiten an. Jährlich gibt es die Möglichkeit, sich zur "Fachkraft für Inklusion: Integrationshelfer und Schulbegleiter" weiterbilden zu lassen. Als Zusatzqualifikation wird dieses Zertifikat für pädagogische Fachkräfte immer wichtiger im Kontakt mit Behinderungen, sozialen Problemen und Traumata.

Informationen zu den Veranstaltungen findet man entweder vor Ort, an der Bastionsstraße 6, online auf der Homepage unter www.estadus.info oder auch telefonisch unter 95757700.

Quelle: RP
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