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Düsseldorf
Vossloh schafft Rückkehr in die Gewinnzone

Düsseldorf. Der Bahntechnikkonzern Vossloh hat zum Jahresauftakt trotz Umsatzeinbußen den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Bei einem Rückgang der Erlöse um 7,6 Prozent auf 240,1 Millionen Euro erreichte das operative Ergebnis (Ebit) 2,3 Millionen Euro nach einem Minus von 2,2 Millionen vor Jahresfrist, teilte Vossloh am Donnerstag mit. Der auf 289,6 (Vorjahr: 265,5) Millionen Euro gestiegene Auftragseingang stimmte den Vorstand zuversichtlich, seine Jahresziele zu erreichen.

Demnach peilt der Konzern einen Umsatz zwischen 1,2 und 1,3 (1,2) Milliarden Euro an. Die Umsatzrendite soll von 3,8 Prozent auf 4 bis 4,5 Prozent wachsen. 2017 will Vossloh hier 5,5 bis 6,0 Prozent erreichen. Mit dem restlichen Verkauf des Lokomotivgeschäftes hofft der Vorstand auf eine weitere Verbesserung der Profitabilität.

Großaktionär und Aufsichtsratschef Heinz-Hermann Thiele hatte Vossloh einen Umbau und die Trennung vom Lokomotivgeschäft verordnet. Inzwischen ist der spanische Teil des Lokgeschäftes Rail Vehicles mit einem Jahresumsatz von rund 220 Millionen Euro an die Schweizer Stadler Rail verkauft. Der scheidende Firmenchef Hans Martin Schabert räumte im November allerdings ein, für die beiden verbliebenen Unternehmensteile des Bereichs - Vossloh Locomotives in Kiel und Vossloh Electrical Systems in Düsseldorf - sei noch kein Käufer in Sicht. Der Manager hatte angekündigt, seinen im März 2017 endenden Vertrag nicht zu verlängern.

(tb)
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