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Kommentar zu Überfällen in Düsseldorf
Wachsamkeit statt Achtlosigkeit

Düsseldorf. Der Enkeltrick hat Kriminellen Milliarden eingebracht. Heute fallen aufgeklärte Senioren kaum noch auf die Masche herein. Mehr und bessere Technik sichert Autos und Wohnungen. Auf beides stellen sich die Verbrecher ein und ändern ihre Methoden.  Von Stefani Geilhausen

Immer öfter greifen sie "weiche" Ziele an: Sie überfallen Seniorinnen und reißen ihnen buchstäblich den Schmuck vom Leib, sie rauben Betrunkene aus, die in der Altstadt gefeiert haben, und sie dringen in Wohnungen ein, in denen die Besitzer sich arglos sicher fühlen. Dabei schrecken sie vor extremer Brutalität nicht zurück.

Wo Diebe früher unentdeckt bleiben wollten, schlagen sie heute skrupellos nieder, was ihnen im Weg steht, und sie profitieren in der Stadt von Anonymität und Achtlosigkeit. Die abzubauen, macht eine Gesellschaft nicht nur sympathischer. Es schützt sie auch.

 

(sg)
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