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Kommentar
Warnstreik nicht verhältnismäßig

Düsseldorf. Es ist das gute Recht der Arbeitnehmer in Deutschland, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, in dem die Arbeit niedergelegt wird.

"Alle Räder stehen still. Wenn dein starker Arm es will", heißt es schon im Bundeslied des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, aus dem die SPD hervorging. Allerdings müssen sich die Düsseldorfer Organisatoren von Verdi fragen, ob sie bei diesem "Warnstreik" die Verhältnismäßigkeit wahren. Auch bei Warnstreiks gilt das Ultima-Ratio-Prinzip.

Streiks sind vertretbar, wenn die Verhandlungen mit den Arbeitgebern gescheitert sind. Doch diesmal ist die große Dienstleistungsgewerkschaft erst in der zweiten Verhandlungsrunde. Und so ist der Ärger, den viele Düsseldorfer an den nicht bedienten Haltestellen bei Winterwetter und bei der Unterbringung ihrer Kinder empfinden, verständlich.

Wir berichten im Liveblog vom Streik

Thorsten.Breitkopf @rheinische-post.de

Quelle: RP
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