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Düsseldorf
Warten auf die Haltestelle Neuenhaus

Düsseldorf. Die Stadtteilpolitiker der Bezirksvertretung 7 tagen heute im Gerresheimer Rathaus. Es geht auch um den neuen Radweg.

Heute tagt die Bezirksvertretung 7 (Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl) ab 17 Uhr im Rathaus Gerresheim, Neusser Tor 12.

Was steht unter anderem auf der Tagesordnung? 1.) Verzögerungen bei der Haltestelle Neuenhaus 2.) Saubere Luft für Anwohner der Ludenberger Straße 3.) Radweg auf der Benderstraße Warum sind diese Themen wichtig für die Bürger? 1.) Die Anwohner der Wohnsiedlung Stratenhof warten schon seit drei Jahren auf die Rheinbahn-Haltestelle Neuenhaus und sind langsam sauer. Der Baubeginn wurde mehrfach verschoben. 2013 hatte der Rat dem Kauf des erforderlichen Grundstücks zugestimmt. Die CDU appelliert daher an die Verwaltung, endlich eine Einigung mit den Eigentümern des für die neue Haltestelle in Frage kommenden Grundstücks herbeizuführen und fragt konkret: "Wann ist mit dem Baubeginn zu rechnen, und welche Gründe führten zu der neuerlichen Verzögerung?" 2.) Im Februar und März dieses Jahres waren Forscher der Uni Heidelberg mit einer mobilen Messstation in Düsseldorf unterwegs, um Luftqualitätsmessungen auf Stickstoffdioxid durchzuführen. Messpunkte im Stadtbezirk 7 wurden jedoch nicht angefahren. Dabei wurden in der Vergangenheit auch an der inzwischen abgebauten Messstation an der Ludenberger Straße oft zu hohe Werte gemessen. Vor diesem Hintergrund möchte die CDU wissen, wann damit zu rechnen ist, dass die abgebaute Luftmessstation an der Ludenberger Straße wieder eingerichtet wird. Oder: Welche Gründe sprechen angesichts der hohen Belastungswerte dagegen? 3.) Die Bezirksvertretung 7 hatte in der letzten Sitzung die Verwaltung gebeten, den neuen Radweg auf der Benderstraße besser zu kennzeichnen, und gefragt, ob der Schutzstreifen für Fahrradfahrer an den Kreuzungen und Einmündungen nicht rot markiert werden könne. Die Verwaltung hat jetzt geantwortet: Wie in der Planung vorgesehen, seien an den Knotenpunkten ohne Ampeln rot markierte Furten und Schutzstreifen für Radfahrer angelegt worden, da die Gefahr dort für sie besonders groß sei. An Knotenpunkten mit Ampeln sei dies gemäß Richtlinie nicht möglich. Und: "Wie häufig nach Straßenumbauten zu beobachten ist, müssen sich die Verkehrsteilnehmer erst an die neue Situation auf der Benderstraße gewöhnen, um sie anzunehmen. Die Verwaltung will diesen Vorgang mittels einer Broschüre zum Thema Radverkehrsführung auf der Benderstraße unterstützen."

(arc)
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