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Düsseldorf
Warten auf neuen Rheinbahn-Chef

Düsseldorf. Der Aufsichtsrat entscheidet am Freitag. Und es gibt einen Favoriten.

Die Aufsichtsratssitzung der Rheinbahn am Freitag verspricht Spannung: Auch nach dem Treffen des Präsidialausschusses wird zwar offiziell nichts zur Vorentscheidung verlautbart, wer das Unternehmen künftig führen und einen Ausbau des ÖPNV in Düsseldorf maßgeblich organisieren soll. Doch es zeichnet sich wohl ein Favorit ab, wie unsere Redaktion erfuhr: Michael Clausecker wird es wohl werden, allerdings will niemand öffentlich den Namen sagen, und so ist denn auch noch sein Gegenkandidat im Rennen. Denn die Empfehlung des Vierergremiums unter Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) ist nicht bindend. So könnte sich der Beschluss zur Machtprobe zwischen dem Oberbürgermeister und der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP entwickeln. Die Verkehrspolitiker der drei Fraktionen - die im Präsidialausschuss nicht vertreten sind - zeigten sich in Verkehrsfragen zuletzt äußerst entschlossen, dazu kommt, dass es insbesondere zwischen FDP und Geisel knirscht. Bei der Ratssitzung verließ die FDP-Fraktion während Geisels Haushaltsrede den Saal.

Für Clausecker, ehemaliger Deutschlandchef des Fahrzeugherstellers Bombardier, spricht, dass er als hervorragender Stratege gilt - vom neuen Rheinbahn-Chef wird Geschick erwartet, das Unternehmen für eine wachsende Zahl von Strecken und mehr Fahrgäste aufzustellen.

Der Mitbewerber ist Michael Feller, bislang Chef der Essener Verkehrs-AG (EVAG).

(arl)
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