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Düsseldorf
Was Heimat alles sein kann

In-Treff in Düsseldorf: Das bedeutet Heimat für uns
In-Treff in Düsseldorf: Das bedeutet Heimat für uns FOTO: Hans-Juergen Bauer (hjba)
Düsseldorf. Sie ist Wohlfühlfaktor und in der Fremde Sehnsuchtsthema: die Heimat. Am Stand der Rheinischen Post zeigten Besucher beim In-Treff am Montagabend pantomimisch, was Heimat ihnen bedeutet. Von Uwe-Jens Ruhnau

Wenn man sich 130 Mal getroffen hat und es immer noch Neuigkeiten zu berichten gibt, dann darf man getrost von einer lebendigen Beziehung sprechen. Beim In-Treff ist das wahrlich so: Er fand Montagabend zum 130. Mal statt, wieder waren mehr als 400 Gäste im Areal Böhler zu Gast. Erstmals war etwa der neue Rheinbahn-Chef Michael Clausecker in Heerdt dabei, und auch Kirsten Franken, die Chefin des Versace-Geschäfts auf der Königsallee, hatte ihr Debüt beim Netzwerker-Treff.

Viele Gäste sprachen mit Bürgermeister Günter Karen-Jungen, der sich als bekennender Fan für die Fortuna in die Bresche warf. Der Rauswurf von Trainer Marco Kurz "war eine notwendige Maßnahme", so Aufsichtsratschef Reinhold Ernst, um den Abstieg in die 3. Bundesliga vielleicht noch zu verhindern. Mit dem neuen Trainer Friedhelm Funkel hatte In-Treff-Organisator Axel Pollheim am Nachmittag telefoniert und gehofft, ihn von einem Besuch am Abend zu überzeugen, doch für Funkel, der schon oft beim Treff zugegen war, ging der Job gleich vor. Er verfolgte im Fernsehen das Montagsspiel der 2. Liga.

Hilmar Guckert, Chef der Kongress- und Eventgesellschaft, freute sich über das anstehende Konzert von Paul McCartney. Der Ex-Beatle kommt am 28. Mai in die Arena. Die Verantwortlichen kündigen an, dass es nicht der letzte Höhepunkt des Veranstaltungsjahrs sein wird. "Es läuft gut, wir werden noch ein bis zwei große Events holen", sagte Guckert. Ähnlich entspannt blickte Roland Kettler drein. Der Geschäftsführer der Bädergesellschaft will das neue 50-Meter-Hallenbad im Stockumer Rheinbad nun am 2. April eröffnen. Dort hatte ein Leck im Edelstahlbecken für Verzögerungen gesorgt.

Ihren Spaß hatten die Netzwerker am Stand der Rheinischen Post. Dort wurde nicht nur die neue App namens Duu vorgestellt, mit der Freizeittipps für Düsseldorf und Umgebung gefunden werden können. Im Vorfeld der neuen Heimat-Serie, die am Samstag startet, waren die Gäste eingeladen, pantomimisch darzustellen, was ihnen persönlich Heimat bedeutet.

Das fiel sehr unterschiedlich aus. Während die Tanzhaus-Chefin und weit gereiste Dramaturgin Bettina Masuch in die Ferne schaute, "weil Heimat für mich die Erlebnisse mit Menschen sind, die ich in den Städten, in den ich lebte, hatte", reckte Reiner Körfer eine Faust in die Höhe - aus Freude. Denn der Herzspezialist und Präsident des Aufsichtsrats von Borussia Mönchengladbach lebt jetzt am Düsseldorfer Rheinufer. "Düsseldorf ist für mich eine der attraktivsten Großstädte Deutschlands."

Die neue Heimat-Serie der RP läuft ab Samstag für drei Wochen. Sie umfasst wieder die Kategorien "Heimat genießen", "Heimat erleben" und "Heimat entdecken". Die erste Auflage der Serie mit allen Düsseldorf-Folgen kann man sich im Internet herunterladen. 

Quelle: RP
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