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Düsseldorf
Was von der Kastanie übrig blieb

Düsseldorf: Was von der Kastanie übrig blieb
Künstler Jörg Bäßler und Andreas Vogt begutachten das Holz. FOTO: vam
Düsseldorf. So sieht sie nun also aus, die knapp 200 Jahre alte Himmelgeister Kastanie: Im Himmelgeister Rheinbogen steht nur noch der dicke Stamm. Der 18 Meter hohe Baum-Greis ist abgestorben und am Montag von Zweigen und Ästen befreit worden. Doch das ist nicht das Ende der Kastanie.

Denn der Baum wird nicht nur Erinnerung sein; der Stamm bleibt und soll zu einem Kunstwerk werden. Schon gestern begann der Holzkünstler Jörg Bäßler mit seiner Arbeit: Er hat gestern schon den Baum gestutzt.

Heute will er damit beginnen, mit einer Kettensäge eine Skulptur aus dem Stamm zu schnitzen - den Baumgeist Jüchtwind, den der Freundeskreis der Himmelgeister Kastanie populär gemacht hat. Jüchtgraf Ingo Dziobaka und Andreas Vogt, Vorsitzender des Freundeskreises Himmelgeister Kastanie, haben sich als Erinnerung eine Baumscheibe mitgenommen.

(wa.)
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