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Düsseldorf
Wassergeist trifft Erdgeist: EKO-Haus zeigt Mangas

Düsseldorf. Die Sieger eines Wettbewerbs wurden prämiert. Von Katharina Schneider-Bodien

Hundertfünfzig Manga-Zeichner aus ganz Deutschland haben ihre Comics eingereicht, nur 18 kamen letztlich in die engere Wahl - ihre Werke sind in einer Ausstellung im EKO-Haus der Japanischen Kultur zu sehen, die gestern unter den Augen der Zeichner, Generalkonsul Ryuta Mizuuchi, Hans-Georg Lohe und Gastgeber Takao Aoyama eröffnet wurde.

Manga-Fans mit ihren bunten Haaren, ungewöhnlichen Frisuren und der außergewöhnlichen Kleidung prägen seit Jahren das Erscheinungsbild des Japan-Tags. Manche Fans zeichnen auch selbst eigene Versionen der beliebten Comics. Zum elften Mal hatte das Goethe-Institut deshalb während des Japan-Tags Ende Mai mit weiteren Partnern und Sponsoren einen Manga-Zeichenwettbewerb organisiert. Die Aufgabe für alle Teilnehmer bestand darin, in einer Geschichte mit nur vier Bildern das Thema "Kappa trifft Kobold", also "Wassergeist trifft Erdgeist", umzusetzen. Es ging um ein Treffen zwischen einem japanischen Flusskobold und dem deutschen Artgenossen - passend zum kulturellen Austausch zwischen den Ländern. Anika Bohnen (1. Platz), Laura Discher (2. Platz) und Ramona Winkens (3. Platz) wurden ausgezeichnet.

Bei seinen Grußworten ging der japanische Generalkonsul vor allem auf die zuletzt laut gewordene Kritik ein, Mangas und Anime gehören nicht zur klassischen Kultur Japans. "Die begeisterten Jugendlichen sind sehr wichtig für uns. Haben sie einmal Feuer gefangen, beschäftigen Sie sich automatisch noch intensiver mit unserer Kultur", sagte Mizuuchi. Auch Lohe, der für die Veranstaltung die Ratssitzung verlassen hatte, war voll des Lobes und bezeichnete die Verbindung zwischen Landeshauptstadt und der japanischen Gemeinde als "Erfolgsgeschichte".

Quelle: RP
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