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Düsseldorf
Wehrhahn: Bürger können neue U-Bahnhöfe besichtigen

Wehrhahn-Linie: Ein Blick in die U-Bahnhöfe
Wehrhahn-Linie: Ein Blick in die U-Bahnhöfe FOTO: Stadt/Ingo Lammert
Düsseldorf. Die Arbeiten an den Stationen der Wehrhahn-Linie sind soweit vorangeschritten, dass die Düsseldorfer sie an den ersten drei Adventssamstagen besichtigen können - zweieinhalb Monate, bevor die neue U-Bahn in Betrieb geht. Von Christian Herrendorf

Die Stadt hat drei Tage der offenen Tür angekündigt: Am 29. November sind die Bahnhöfe am Kirchplatz und an der Schadowstraße für die Öffentlichkeit freigegeben, am 5. Dezember die Stationen an der Pempelforter Straße und am Graf-Adolf-Platz und am 12. Dezember der neue Teil des Bahnhofs Heinrich-Heine-Allee sowie der an der Benrather Straße. Die Tage der offenen Tür sind jeweils für 11 bis 17 Uhr angesetzt.

Testfahrten auf der Wehrhahn-Linie FOTO: Stadt Düsseldorf

Die Möglichkeit der Besichtigung zeigt, dass die Eröffnung der neuen U-Bahn auch in diesem Jahr noch möglich gewesen wäre. Die Stadt hat sich für den 20. Februar als Starttag entscheiden, weil sie die große Umstellung im Nahverkehrsnetz nicht im Weihnachtsgeschäft, nicht während der besucherstarken Messe "boot" und nicht im Karneval durchziehen wollte.

Neben Gleisen und Bahnsteigen, die die Bürger im nächsten Jahr nutzen können, werden auch die Kunstwerke in den neuen Stationen zu sehen sein. Die Stadt hat für jeden Bahnhof einen oder mehrere Künstler engagiert, um den Stationen einen eigenen Charakter zu geben. So hat beispielsweise Enne Haehnle für den Kirchplatz Schriftspuren entwickelt, die sich aus einem Metallstrang formen und so zum roten Faden der Arbeit werden. Es entstehen Textbilder, die die Sprachenvielfalt und das Netz von Beziehungen in der Stadt widerspiegeln. Der Bahnhof an der Schadowstraße ist durch kräftiges Blau geprägt und wird Videobilder von Künstlerin Ursula Damm beinhalten.

Fotos: Wehrhahn-Linie: Schienen sind verlegt FOTO: Bretz, Andreas

Zwei Tage der offenen Tür hatte es im neuen Teil des U-Bahn-Netzes schon einmal vor drei Jahren gegeben. Damals waren der Rohbau des Bahnhofs Graf-Adolf-Platz und der Tunnel in Richtung Kirchplatz zu besichtigen, rund 7000 Düsseldorfer nutzten diese Möglichkeit.

Quelle: RP
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