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Düsseldorf
Weihnachtsmarkt wächst um den Kö-Bogen

Düsseldorf. Am 17. November öffnen die sieben Märkte in der Innenstadt. Die Eisbahn soll 2017 endlich einen größeren Standplatz erhalten. Von Arne Lieb

Die Weihnachtsmarkt-Buden umkreisen erstmals die Libeskind-Bauten - damit möchte die städtische Marketing-Gesellschaft DMT die Verbindung zwischen den Märkten auf dem Schadowplatz auf der Vorderseite und dem Jan-Wellem-Platz auf der Rückseite des Gebäudes stärken. Die Inbetriebnahme der Wehrhahn-Linie und der damit verbundene Abschied von den Straßenbahngleisen machen das möglich. Ansonsten bleibt bei den sieben Weihnachtsmärkten im Stadtzentrum von "Engelchenmarkt" bis "Sternchenmarkt" im Großen und Ganzen alles, wie es ist - was die Besucher nicht abhalten dürfte.

Offensichtlich auch nicht die von Auswärts: Die DMT verzeichnet bereits mehr als 1000 Anmeldungen von Reisebussen, am Ende dürfte es wieder das Doppelte sein. Zwei Drittel der Busse kommen aus den Niederlanden. Auch bei britischen Besuchern gibt es einen Zuwachs. DMT-Chef Frank Schrader erhofft sich eine spürbare Wirkung für den Einzelhandel, schließlich locke gerade die Kombination aus Weihnachtsgefühl und dem großen Warenangebot viele Gäste. "Wenn jemand nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch noch ein Prada-Täschchen kauft, ist das auch nicht schlimm", sagt Schrader.

Ab dem 17. November sind die Märkte mit insgesamt 215 Buden und Karussells geöffnet, sie bleiben es wieder bis zum Tag vor Heiligabend. Zum letzten Mal steht dabei das Schneehüttendorf auf dem Schadowplatz, das als "Schwabenmarkt" wegen seiner anfangs kühlen Optik für Kontroversen sorgte. Für das kommende Jahr sucht die DMT gemeinsam mit dem Stadtrat ein neues Konzept für den Platz vor den Libeskind-Bauten.

Dann soll auch der Standort der Eisbahn mit dem Hüttenzauber-Häuschen noch einmal verändert werden. Betreiber Titus Jacobs würde gern eine größere Bude für die Feiern im Après-Ski-Stil bauen lassen und wieder zentraler stehen, dafür fehlt allerdings wegen der Baustellen in der Innenstadt ein Platz. Die Rückkehr auf den Corneliusplatz, auf dem die Eisbahn im Jahr 1999 begonnen hatte, gilt als ausgeschlossen. DMT-Chef Schrader stellt in Aussicht, dass der Umzug im kommenden Jahr klappen könnte. "Dann haben wir schon wieder ganz neue Möglichkeiten."

Titus Jacobs, dessen Bahn bis zum 8. Januar geöffnet sein wird, freut sich darüber, dass die Eishockey-Spieler der DEG sich wieder für mehrere Besuche angekündigt haben, auch wenn der enge Spielplan diesmal Schwierigkeiten machte. Die DEG ist seit den Anfängen ein Partner der Eisbahn. Am 30. November und 21. Dezember können Gäste gegen zwei DEG-Spieler im Penalty-Schießen antreten (19 -19.45 Uhr). Und am 14. Dezember kommt die gesamte Mannschaft von 17.30 bis 19.30 Uhr zu einer Autogrammstunde.

Quelle: RP
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