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Düsseldorf
Weiter Unklarheit bei neuer Baudezernentin Zuschke

Düsseldorf. In Darmstadt hat die Nachricht im Kommunalwahlkampf hohe Wellen geschlagen: Düsseldorf wirbt um die Darmstädter Baudezernentin Cornelia Zuschke (parteilos), die nicht einmal zwei Jahre zuvor von Fulda dorthin gewechselt war - und zwar auf Vorschlag der Grünen, die im Rathaus der 160.000-Einwohner-Stadt mit der CDU regierten. Von Denisa Richters

Seit der Kommunalwahl am 6. März reicht es für dieses Zweierbündnis nicht mehr. Und möglicherweise erleichtert das Zuschke die Entscheidung, trotz ihrer bis 2020 dauernden Amtszeit in die NRW-Landeshauptstadt zu wechseln. Das Dementi der Architektin klang vor einigen Wochen eher wachsweich als knallhart. Auf den Düsseldorfer Rathausfluren wird Zuschke als Favoritin von Oberbürgermeister Thomas Geisel für den Posten an der Spitze des Bau- und Planungsdezernats gehandelt.

Die CDU hat bereits angefragt, ob ein persönliches Gespräch der Fraktion mit Zuschke möglich wäre, falls sie tatsächlich auf der "Short-List" mit nur noch zwei Kandidaten stehe. Eine Zusage oder einen Termin gibt es allerdings bisher nicht. Zuschke soll derzeit Urlaub machen, es heißt, im Iran. Die Politik, auch die Fraktionen der Ampel-Kooperation aus SPD, Grünen und FDP, zeigen sich entspannt, sehen bei der Nachbesetzung des Postens von Gregor Bonin (er wechselte nach Mönchengladbach) keinen Grund zur Eile. Falls sich niemand Geeignetes finde, werde man die Stelle eben noch einmal ausschreiben, wird betont. Wer auch immer auf den Posten kommt, wird nicht Bonins Räume im Medienhafen beziehen: Dort sitzt das Organisationsteam für die Tour de France. Die Dezernatsspitze soll laut Geisel näher an ihren Fachämtern sein.

Quelle: RP
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