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Düsseldorf
Wenn die Gans Busfahren will

Düsseldorf: Wenn die Gans Busfahren will
Wollte die Gans in den Bus der Rheinbahn einsteigen? Wir konnten sie nicht fragen... FOTO: Annette Sachse
Düsseldorf. Das kommt uns "gans" schön komisch vor: Wohin möchte diese Gans denn wohl am Mittwochmorgen mit der Rheinbahn fahren? Auf dem Radweg an der Heinrich-Heine-Allee in Höhe des Hofgartens hat Leserin Annette Sachse das Tier entdeckt.

Eine dumme Gans kann sie wohl nicht sein, wenn sie sich den Fußweg sparen will. Da die Bustür auf dem Foto noch geschlossen ist, vermuten wir, dass ihr Gänse-Ticket abgelaufen war.

Spaß beiseite: Die Gans hat hoffentlich gesund und munter den Weg zurück in den Hofgarten gefunden, in dem sie mutmaßlich zuhause ist. Im Frühjahr kommt es regelmäßig vor, dass sich Gänse, Enten und ihre Küken in die Stadt verlaufen. Wer die Tiere in Not entdeckt, kann Hermine Ohler anrufen. Die Düsseldorferin sitzt bereits seit 1997 am anderen Ende der "Entenhotline". Kontakt gibt es über die Internetseite oder über die Entenhotline unter 0172 2016928. Wer die Telefonnummer der Entenhotline nicht parat hat, kann ebenso gut Polizei oder Feuerwehr anrufen. 

Ohler hat auch ein paar schnelle Tipps für Enten- und Gänse-Finder: "Versuchen Sie, die Tiere einzukesseln. Das geht zum Beispiel vor einer Hauswand oder in einer Einfahrt", sagt sie. Gullideckel sollten abgedeckt werden, denn wenn die Küken darüber laufen, fallen sie durch die kleinen Löcher und landen in der Kanalisation. "Auf gar keinen Fall sollten Sie versuchen, die Enten oder Gänse selbst einzufangen", sagt Ohler. "Damit scheuchen Sie die Tiere nur auf, und das erschwert mir die Arbeit."

 

(irz)
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