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Düsseldorf
Widerstand gegen U81-Planungen ungebrochen

Düsseldorf. Die Planungsunterlagen für den ersten Bauabschnitt der Linie U 81 vom Freiligrathplatz zum Flughafen-Terminal liegen aus. Bis 1. Dezember haben Bürger nun Zeit, ihre Einwände und persönliche Betroffenheit bei der Stadtverwaltung und der Genehmigungsbehörde des Regierungspräsidenten darzulegen. "Ich gehe von rund 1000 Menschen aus", sagt Alexander Führer vom Aktionsbündnis U 81. Denn seit Beginn der Planungen hagelte es Kritik gegen den Bau einer 500 Meter langen und zwölf Meter hohen Brücke über den Nordstern, gegen die mehr als 1000 Unterschriften gesammelt wurden. "Eine Betroffenheit kann die erwartete Beeinträchtigung der Gesundheit durch Lärmzunahme oder eine bereits angekündigte Mietminderung sein", sagt Siegfried Küsel vom Heimat- und Bürgerverein Lohausen/Stockum.

Bewiesen werden müssen Einwände nicht, dürfen auch von nicht unmittelbar Betroffenen angebracht werden. "Nur wer jetzt Einspruch erhebt, kann später klagen", so Führer. Die Initiative sammelt Einwände und will sie später geschlossen übergeben. Zudem informiert sie Bürger über weitere Schritte. An der letzten Versammlung hatten weit über 100 Personen teilgenommen, weshalb heute erneut zu einem Informationsabend um 19 Uhr in das Hotel Wartburg, Niederrheinstraße 59, eingeladen wird. Führer: "Wir nehmen die gesamten Planungen mit Gutachtern und rechtlichem Beistand auseinander, um Schwachpunkte zu finden." Er geht davon aus, dass es ein Jahr dauern wird, bis die Behörden alle Einwände abgearbeitet haben. Erst dann kann der Planfeststellungsbeschluss ergehen und der Bau der Linie weiter verfolgt werden.

(brab)
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