| 00.00 Uhr

Düsseldorf
Wie man ein guter Arbeitgeber wird

Düsseldorf. Mit rund 200 geladenen Gästen feierte die Gess Group ihr Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen. Von Beate Werthschulte

Wenn man ein Vierteljahrhundert am Markt ist und das feiert, wird natürlich gerne über den wirtschaftlichen Erfolg geredet. Aber nicht nur. Denn der Personaldienstleister Gess Group legt auch Wert auf sein gutes Abschneiden bei der Bewertung als Arbeitgeber: Zum dritten Mal in Folge hat es der Personalvermittler dieses Jahr auf die Focus-Liste der besten Arbeitgeber Deutschlands geschafft. Für das Ranking konnten sich Mitarbeiter anonym zu ihren Arbeitgebern äußern.

Speziell etwas für die Auszeichnung tun müssen hätten sie gar nicht, sagen die Geschäftsführer Christian H. Schneider und Christian Schmalen: Die Atmosphäre im Unternehmen sei einfach nach wie vor familiär, mit flachen Hierarchien und offenen Türen. Es werde viel Wert auf ein gutes Arbeitsklima gelegt: "Davon habe ich selbst von Anfang an auch profitiert", erzählt Schneider, der erst vor zwei Jahren aus Mannheim als Geschäftsführer zur Gess Group kam. "Mir wurde der Einstieg leicht gemacht; bereits nach wenigen Monaten habe ich mich im Unternehmen heimisch gefühlt."

1991 von Iris und Wolfgang Gess als Personal- und Unternehmensberatung gegründet, hat sich die Gess Group inzwischen zu einem Personaldienstleister mit 1850 Mitarbeitern und 19 Niederlassungen in ganz Deutschland entwickelt. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen 62 Millionen Euro Umsatz. Seinen Hauptsitz - "Herz und Hirn", wie es Schneider formuliert - hat es weiter in Düsseldorf.

Dass die meisten Mitarbeiter zufrieden sind, zeigt auch die geringe Fluktuation, selbst viele externe Mitarbeiter sind seit Jahren dabei. Und scheiden sie doch aus, liegt es in der Regel daran, dass sie im Anschluss an die Zeitarbeit von dem Unternehmen, in dem sie ausgeholfen haben, fest übernommen werden. "Wir sehen uns als eine Art Reisebüro für die berufliche Zukunft der Mitarbeiter", erklärt Schneider. "Für junge Leute kann beispielsweise ein Zeitarbeitsjob bei einem renommierten Unternehmen eine gute Alternative zu einem Praktikum sein, sie können ihre Karrierechancen ausloten."

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf: Wie man ein guter Arbeitgeber wird


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.