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Die Woche In Den Stadtteilen
Wo Jugendkultur schon gelingt

Düsseldorf. Wenn man über städtische Projekte und Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene sprechen will, muss man lange nachdenken. Meist fällt einem dann der Skaterpark in Eller ein und dann, dass von genau diesem vor Ort noch gar nichts zu sehen ist. Und manche wissen vielleicht noch vom Jugendinformationszentrum Zett (was für ein Unwort für einen Treff für junge Menschen!) am Hauptbahnhof.

Tatsächlich hat die Stadt an der einen oder anderen Stelle in der Stadt Jugendkultur im besten Sinne des Wortes geschaffen, und sehen kann man das vielleicht am besten an der S-Bahn-Unterführung in Eller. 200 Künstler haben im vergangenen Herbst das triste Mauerwerk auf Einladung der Stadt mit ihrer Sprühkunst verschönert. Und in diesem Herbst soll es weitergehen mit dem so wichtigen und spannenden Jugendkultur- und nennen wir es auch Szene-Projekt. Wenn die Stadt sich Hilfe von Experten holt, wie dem Verein "Verbunt Jugendkunst" im Fall der "Hall of Fame" an der Bahn-Station Eller, kann junge Kultur auch in einer Stadt wie Düsseldorf, die noch immer den Stempel schick und teuer trägt, einen festen Platz haben. Doch die Stadt muss auch zeigen, dass ihr diese wichtig ist, und sie unterstützen. Wenn man sich langwierige Projekte wie den Skaterpark ansieht, können Zweifel hochkommen.

Immer wieder wird über die familien- und seniorengerechte Stadt gesprochen, doch was ist mit den jungen Leuten?

Quelle: RP
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