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Düsseldorf
Wo sonst: Nespresso jetzt an der Kö

Düsseldorf: Wo sonst: Nespresso jetzt an der Kö
Nespresso-Geschäftsführer Holger Feldmann (r.) und Retail-Direktor Matthias Pfeifer im Probier-Bereich des Geschäfts. FOTO: Bretz, Andreas
Düsseldorf. Der 400-Quadratmeter-Shop für Kaffee-Kapseln ist der zweitgrößte der Kette in Deutschland. Das alte Geschäft am Medienhafen wurde geschlossen. Von Nicole Lange

"Wo sonst? ", würde George Clooney vermutlich sagen, wenn man ihm erzählte, dass Nespresso in Düsseldorf nun an der Kö sitzt. Keineswegs abgekapselt, sondern auf der aufwärts strebenden Westseite, direkt neben Bose und Abercrombie & Fitch. Seit Montag läuft der Verkauf der coolen Kaffee-Kapseln in dem Geschäft – das bei Nespresso nicht so heißt, sondern "Flagship-Boutique" – und am Mittwoch wurde ganz offiziell die Eröffnung gefeiert.

Auf das Schaufenster sind sie besonders stolz im neuen Nespresso an der Königsallee. Gut 100 Quadratmeter misst das Fenster, und wenn man kaffeeschlürfend in der oberen Etage des Ladenlokals steht und hindurchsieht, hat man einen guten Blick auf das Geschehen auf der Luxusmeile.

"Wir sind stolz, an der Königsallee zu sein", sagt der Geschäftsführer von Nespresso Deutschland, Holger Feldmann. Genauer: an der Hausnummer 19 auf der Westseite der Straße, die oft als die "Banken-Seite" der Kö bezeichnet wird. Während sich gegenüber die Geschäfte der edlen Modemarken aneinanderreihen, sind hier bislang vor allem Geldinstitute beheimatet. Doch das Bild ändert sich: Ende 2011 zog das Kult-Modelabel Abercrombie & Fitch mit seinem ersten deutschen Store ins Nachbarhaus Kö 17, der Nachbar auf der anderen Seite an der Kö 21-23 wird das britische Label Mulberry mit einem 500-Quadratmeter-Shop.

Der Projektentwickler RMA Management hatte das Haus Kö 19 gekauft, abgerissen und neu aufgebaut. Das Objekt gehört zum Projekt "Kö-West", bei dem das Areal auf der Westseite zwischen Breidenbacher Hof und Trinkaus-Galerie nach und nach neu gestylt wird.

Nespresso fühlt sich bestens aufgehoben: "Wir haben lange nach dem perfekten Standort gesucht, und wir passen gut hierher", sagt Holger Feldmann. "Dieses Geschäft ist das zweitgrößte in Deutschland nach München." Das bisherige Ladenlokal am Zollhof, das vor zehn Jahren eröffnet wurde, war mit wachsender Beliebtheit der Kaffeekapseln zu klein geworden.

Auf 400 Quadratmetern Verkaufsfläche an der Kö sollen sich die Freunde des Kaffee-Systems nun wieder gut betreut fühlen. In der unteren Etage können Eilige ihre Kapseln selbst zusammenstellen und an drei Service-Automaten mit Karte bezahlen. Noch Eiligere bestellen vorab im Internet und holen beim Pick-up-Service am Eingang die schon fertig gepackte Einkaufstüte ab.

Wer mehr Beratung will, geht nach hinten in den Club-Bereich und lässt sich das System und die Abläufe erklären. In der oberen Etage findet sich die Tasting-Area, in der Kunden sich durch die Espresso-Varianten probieren können, "Es geht uns darum, auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen", sagt Retail-Direktor Matthias Pfeifer. Wer Zeit mitbringt, kann entspannt an der Theke einen Espresso trinken – und den Panorama-Blick auf die Königsallee genießen.

(RP/ila)
 
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