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Zeit für ein neues Oberbilk

Düsseldorf. stefani.geilhausen @rheinische-post.de

Oberbilk mal wieder. Der Ruf des Stadtteils leidet nicht erst, seit vor zwei Jahren das Maghreb-Viertel als Rückzugsort krimineller Banden in die Schlagzeilen kam. Und er leidet nicht bloß im sogenannten Klein-Marokko.

Dass die Spielhallen und einige andere Lokale an der südlichen Kölner Straße allerhand fragwürdiges Volk anlocken, ist kein Geheimnis. So mancher Oberbilker meidet die Gegend deshalb nach Einbruch der Dunkelheit. Die Polizei dagegen ist öfter da, auch wenn es eher seltener um Schießereien geht.

Wenn mit der Umsetzung der Glücksspielverordnung die Spielhallen-Dichte verringert wird, ist das ein guter Schritt. Aber für das, was danach kommt, sind auch die Hauseigentümer verantwortlich. Wer sich über den Branchenmix im Quartier beklagt, darf den Vorwurf nicht den Ladenbesitzern machen. Die Vermieter haben es doch in der Hand, wem sie ihre Geschäftsräume überlassen. Doch leider blieben entsprechende Appelle bislang ungehört. Es ist an der Zeit für ein neues Oberbilk-Konzept.

Quelle: RP
 
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