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Vorfälle am Burgplatz
Zeit für Kameras

Vorfälle am Burgplatz: Zeit für Kameras
Das Flutlicht am Burgplatz soll kommen - und mit ihm die Kameraüberwachung. FOTO: Christoph Reichwein
Meinung | Düsseldorf. Die gewaltsamen Übergriffe am frühen Samstagmorgen, bei denen ein junger Mann und zwei Polizisten verletzt wurden, zeigen: Der Burgplatz ist ein Kriminalitätsschwerpunkt, der überwacht werden muss. Von Stefani Geilhausen

Die Freitreppe am Burgplatz ist ein wunderschöner Ort. Aber sie ist nicht zu allen Zeiten des Tages auch ein sicherer Ort – und das nicht erst seit Silvester. Die Polizei hat nun aber die rechtliche Möglichkeit, den Burgplatz und die Freitreppe als Kriminalitätsschwerpunkte einzustufen – und das erlaubt die Videobeobachtung dieser Plätze.

Die war lange schon gefordert, aber auch kontrovers diskutiert worden. Spätestens jetzt aber sollte jedem Zweifler klar sein: An der Ausweitung der Videoüberwachung führt kein Weg vorbei. Sicher hätten Kameras auch die Tat vom Wochenende nicht verhindert – wohl aber schneller für eine klare Beweislage gesorgt. Und womöglich hätte die Polizei auch schneller am Ort sein und eingreifen können.

Die Kameras sollen in den nächsten Wochen installiert werden und mit ihnen eine starke Beleuchtung, die von den Ordnungskräften immer dann eingeschaltet werden kann, wenn es nötig ist. Beides zusammen sollte dazu beitragen, ein attraktives Stück Düsseldorf auch wieder sicher zu machen. Auch für die Einsatzkräfte.