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Düsseldorf
Zug von Duisburg nach Chongqing im Fokus

Düsseldorf. "Blaue Container der neuen Seidenstraße" zeigen Kunst und Wirtschaft vor dem Landtag. Von Thorsten Breitkopf

Bis Samstag dieser Woche findet die erste Veranstaltung des Kultur- und Wirtschaftsprojekts "Die blauen Container auf der neuen Seidenstraße" in der Landeshauptstadt statt. Gestern war im Plenum des Düsseldorfer Landtags die Eröffnung mit hochrangigen Gästen aus China, Deutschland und verschiedenen Anrainerstaaten der neuen Seidenstraße. Seit 2012 verkehrt mit dem Yuxinou ein regelmäßiger Güterzug zwischen Chongqing, der Partnerstadt Düsseldorfs in China, und Duisburg. "Das Kunstprojekt ,Blaue Container' nimmt den Güterzugkorridor für Warentausch als Faden, den ,Blauen Container' als Träger, und führt durch die Anrainerstaaten der neuen Seidenstraße. Wirtschafts- und Kulturveranstaltungen verleihen der alten Handelsroute neue Vitalität und Anziehungskraft", sagte Haiyang Feng, chinesischer Generalkonsul in Düsseldorf, zur Eröffnung.

Parallel zu der Eisenbahnstrecke, für die ein Güterzug 19 Tage braucht, werden internationale Veranstaltungen des Kultur- und Wirtschaftsaustausches in den Anrainerstaaten durchgeführt. Künstler und Wissenschaftler aus China, Usbekistan, Turkmenistan, Kasachstan, dem Iran, der Türkei, Griechenland, Italien, der Schweiz und Deutschland werden eingeladen, in den blauen Containern Kunstwerke zu schaffen und auszustellen. Außerdem werden entsprechende Programme zum Wirtschafts- und Handelsaustausch veranstaltet werden. Es ist vorgesehen, dass aus den blauen Containern eine bewegende Plattform für den kulturellen Austausch der neuen Seidenstraße entsteht.

"Es geht darum, eine neue Willkommenskultur für chinesische Unternehmen zu entwickeln. Sie sind uns herzlich willkommen", sagte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) zu den überwiegend chinesischen Gästen im Landtag. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), der am Samstag nach Chongqing fliegt, betonte die Bedeutung der inzwischen fast 3000 Chinesen in der Landeshauptstadt. "Wir haben Interesse an chinesischer Lebensart und chinesischem Know-How. Beides tauschen wir sehr gut durch unsere Städtepartnerschaft mit der Stadt Chongqing aus", sagte Geisel am Rednerpult des Parlaments. Die Gäste trugen als Erkennungszeichen farblich zu den Containern passende blaue Halstücher.

Im Anschluss an die Reden wurde in einem Zelt vor dem Landtag feierlich ein symbolisches rotes Band durchgeschnitten.

Quelle: RP
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