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Düsseldorf-Süd
Zusammenlegung ist gescheitert

Düsseldorf-Süd. Süd-Gemeinden wählen nun eigene Presbyterien.

Nach dem gescheiterten Zusammengehen der fünf evangelischen Süd-Gemeinden (Wersten, Holthausen, Reisholz, Benrath und Hassels sowie Garath und Hellerhof) laufen nun die Planungen für die Presbyteriumswahlen in den einzelnen Gemeinden an. Gescheitert war der Zusammenschluss überraschend durch die Urdenbacher Gemeinde, die sich bei einer Presbyteriumssitzung im November mit einer Stimme Mehrheit dagegen ausgesprochen hatte. Zuvor hatten sich die vier anderen Presbyterien dafür ausgesprochen. Nach Informationen unserer Redaktion war es auch um Geld der Gemeinde gegangen, dass die Urdenbacher bei einem Zusammenschluss in Gefahr sahen. Die neue Süd-Gemeinde hätte zum 1. Januar an den Start gehen sollen. Im Februar wäre ein Gesamtpresbyterium gewählt worden sollen. Stattdessen wählt nun jede Gemeinde für sich, und zwar am 27. Mai. Das Gremium bleibt nur bis Ende 2020 im Amt.

Die Gemeinden Wersten und Holthausen, die eine gemeinsame Untereinheit hätten bilden sollen, haben bei den vielen gemeinsamen Besprechungen bereits Projekte ausfindig gemacht, bei denen beide partizipieren können, wie gemeinsame Gottesdienste. Unter anderem soll es künftig auch einen gemeinsamen Gemeindebrief geben. Dafür wird gerade ein neuer Namen gesucht. Einsendeschluss ist der 31. Dezember. Der neue Name wird auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der beiden Gemeinden am 14. Januar ab 12.30 Uhr im Werstener Stephanushaus bekannt gegeben.

(rö)
 
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