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Düsseldorf
Zwei Angeklagte im Rotlicht-Prozess wollen reden

Rethelstraße: Der Rotlicht-Prozess: Eine Chronik
Rethelstraße: Der Rotlicht-Prozess: Eine Chronik
Düsseldorf. Ein Kurswechsel steht offenbar im so genannten Rotlicht-Prozess an. Nach fast drei Jahren Verhandlung haben zwei der verbliebenen Angeklagten am Montag Teilgeständnisse angekündigt - zudem suchen sie jetzt den Dialog mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht wegen einer Verständigung über die Höhe ihrer Bestrafung.

Ob auch der dritte Angeklagte, Ex-Bordell-Chef Tomas M. (51), eine solche Lösung anstrebt, ist ungewiss. Begonnen hatte das Landgericht im Juli 2013 den Betrugs-Prozess gegen neun Angeklagte, darunter vier Frauen.

Laut Anklage sollen sie in wechselnder Tatbeteiligung solvente Besucher in Bordellen von M. gezielt betäubt, deren Kreditkarten dann bis ans Limit belastet haben. Eine der Frauen wurde inzwischen freigesprochen, die Verfahren gegen fünf andere Angeklagte wurden abgetrennt. Von den übrigen drei Verdächtigen gab es bisher keine Aussagen zu den Vorwürfen.

(wuk)
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