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Duisburg
17.000 Duisburger betroffen von Bombenentschärfung

Duisburg. Eine Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder ist gestern an der Kulturstraße gefunden worden und wurde noch am Abend entschärft, weil das inzwischen Vorschrift ist. Für diese hochgefährliche Arbeit mussten bereits ab 18.30 Uhr die Ausfahrten Hochfeld und Wanheimerort der A 59 gesperrt werden, Zudem durfte sich nach 20 Uhr in der betroffenen Zone kein Mensch mehr im Freien aufhalten.

In der Evakuierungs- und der Sicherheitszone leben rund 17.000 Menschen, die das Ordnungsamt gestern Nachmittag kurzfristig über die anstehende Evakuierung informieren musste. Von diesen Anwohnern mussten etwa 2700 vorübergehend ihre vier Wände verlassen und konnten während der Zeit der Entschärfung in der neuen Jugendherberge am Stadion unterkommen, wenn sie keine andere Möglichkeit zum Beispiel bei Freunden oder Verwandten hatten. Dort wurden sie von Mitarbeitern von Hilfsdiensten betreut.

Der weitaus größere Teil - rund 14.000 Bürger - lebt in der so genannten Sicherheitszone. Diese Betroffenen konnten während der Entschärfung zu Hause bleiben. Dort reichte es, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich in der Bombe abgewandten Räume aufzuhalten. Ein Aufenthalt im Freien war während der Zeit der Entschärfung strengstens untersagt. Ordnungsamt und Polizei sorgten dafür, dass sich alle an die Vorschriften hielten.

Die Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst war für 21 Uhr vorgesehen. Betroffen von der Sperrung war auch die DVG, deren Busse und Bahnen im Evakuierungs- bzw. Sicherheitsbereich vorübergehend nicht fahren konnten.

Quelle: RP
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