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Loveparade
700 Sonderzüge zur Loveparade

Umfrage: Das denkt Duisburgs Jugend über die Love Parade
Umfrage: Das denkt Duisburgs Jugend über die Love Parade FOTO: AP
Rund eine Million Besucher werden zur Loveparade am 24. Juli erwartet. Inzwischen wurde die Wegstrecke festgelegt. Die An- und Abreise ist ein riesiger logistischer Aufwand. Rund 700 zusätzliche Züge kommen zum Einsatz. Von Mike Michel

Über zwei Routen werden die Raver zum Güterbahnhofsgelände geleitet. Ein Leitsystem wird sie ab Duisburg Hauptbahnhof zu ihrem Ziel und später auch zurückführen. Die aktuellen Planungen für die An- und Abreise der Gäste bei der Loveparade, die von vielen Beteiligten erarbeitet wurden, hat das Ordnungsamt jetzt in einer Mitteilungsvorlage für die politischen Gremien zusammengefasst. Auch die Bürger, die entlang der Wegstrecke mit Beeinträchtigungen rechnen müssen, und die Geschäftsleute werden im Laufe der Vorbereitungen gesondert informiert.

Drehscheibe Hauptbahnhof

Nach den Erfahrungen der Loveparades in Essen und Dortmund werden fast alle Fans mit der Bahn anreisen und den Hauptbahnhof zur Drehscheibe für hunderttausende Reisende machen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Bahn arbeiten dazu derzeit an einem Konzept. Der VRR bestellt bei der DB, Abellio, NordWestBahn (NWB) und der eurobahn rund 700 zusätzliche Züge, die von samstags 10 Uhr bis sonntags 3 Uhr fahren. Zusätzlich organisiert der VRR in Abstimmung mit der Stadt Duisburg ein Notfallkonzept mit ca. 150 Bussen, die bei Störungen im Eisenbahnverkehr kurzfristig eingesetzt werden können. Die Bahnsteige sollen für einen separaten Ein- und Ausstieg der Reisenden in der Mitte durch Absperrung unterteilt werden.

Zwei Laufstrecken

Aufgrund der Teilung des Bahnhofs werden die Raver über zwei unterschiedliche Laufstrecken zum beziehungsweise vom Veranstaltungsgelände geführt. Je nach An- und Abreiseort wird vom Hauptbahnhof aus eine westliche und östliche Laufstrecke eingerichtet. Von den Bahngleisen führt der Weg über die Verknüpfungshalle auf die Saarstraße, weiter über die Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße, Düsseldorfer Straße und Karl-Lehr-Straße bis zum Veranstaltungsgelände. Aus dem Ostausgang des Hauptbahnhofs führt der Weg über die Neudorfer Straße, kreuzt die Koloniestraße in die Grabenstraße bis zur Karl-Lehr-Straße. Für die Loveparade-Fans werden großformatige Richtungshinweise in unterschiedlichen Farben angebracht. Außerdem werden Absperrungen und Ordner zur Besucherlenkung eingesetzt.

Bus und U-Bahn

Die Verknüpfungshalle am Hauptbahnhof ist der Hauptverkehrsknotenpunkt der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG). Aufgrund des fast ausschließlichen Betriebes des Bahnhofes für Besucher der Loveparade an diesem Tag, wird die DVG am 24. Juli ihren Busbetrieb zur Steinschen Gasse verlegen.
Dabei werden die beiden Parkplätze neben der Marienkirche als Busdepot genutzt. Die Steinsche Gasse wird ab Friedrich-Wilhelm-Platz bis Plessingstraße für den Individualverkehr gesperrt. Mit Dienstbeginn am Sonntag, 25. Juli, wird die DVG wieder die Verknüpfungshalle am Hauptbahnhof nutzen.

Die U-Bahnstation Duisburg Hauptbahnhof wird am Tag der Loveparade gesperrt. Die Haltestelle König-Heinrich-Platz wird angefahren. Die Linie U79 wird geteilt und aus Richtung Düsseldorf bis zum Betriebsbahnhof Grunewald und aus Richtung Dinslaken/Duisburg-Walsum bis König-Heinrich-Platz fahren. Die Zwischenstrecke wird durch Busse (über den Sternbuschweg bis zur Haltestelle Duissern) überbrückt.

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