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Bundesverkehrswegeplan für Duisburg
A40-Rheinbrücke hat höchste Priorität

Bundesverkehrswegeplan für Duisburg: A40-Rheinbrücke hat höchste Priorität
FOTO: Roland Weihrauch
Duisburg. Der Bundesverkehrsminister stellte gestern den Bundesverkehrswegeplan 2030 vor. Die beiden Duisburger SPD-Abgeordneten Bas und Özdemir freuen sich besonders über die Einstufung der A40-Rheinbrücke. Auch für den Ausbau der B288/A524 zwischen Rahm und dem Rheinufer sieht es gut aus.  Von Hildegard Chudobba

Bärbel Bas und Mahmut Özdemir, Duisburgs SPD-Bundestagsabgeordnete, meldeten sich gestern Nachmittag sofort zu Wort, nachdem sie in einer Sondersitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur im Deutschen Bundestag von Bundesminister Alexander Dobrindt über die Inhalte des Bundesverkehrswegeplans 2030 informiert worden waren. "Das sind gute Nachrichten für Duisburg", stellten die beiden fest.

Denn in diesem Entwurf sei die A40-Rheinbrücke zwischen Neuenkamp und Homberg mit höchster Priorisierung eingestuft. Ebenfalls berücksichtigt sei der weitere Ausbau der B288/A524 zwischen Rahm und dem Rheinufer.

"Unsere Brücke ist in der wichtigsten Kategorie 'Vordringlicher Bedarf Engpassbeseitigung‘ eingestuft worden. Die Sanierung und in letzter Instanz der Neubau dieser unverzichtbaren Logistik-Hauptschlagader zwischen Neuenkamp und Homberg ist uns ein sehr wichtigstes Anliegen", so die beiden Sozialdemokraten.

Fertigstellung bis 2026

Sie begrüßen, dass damit die Instandsetzung sowie Fertigstellung bis 2026 in verbindliche Nähe rücken würde. "Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan als 'Vordringlicher Bedarf Engpassbeseitigung‘ eingestuft sind, haben die höchste Wahrscheinlichkeit der Realisierung bis 2030", erklären die beiden. Mit den Haushaltsberatungen gab es im vergangenen Jahr einen Nachtrag, der unter anderem die Situation der Duisburger Brücke berücksichtigte.

Die festgeschriebenen 400 Millionen Euro aus dem Investitionspaket für Bundesstraßen waren und sind laut den Duisburger Bundestagsabgeordneten dringend notwendig. "Wir werden uns in der Konsequenz im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass wir die entsprechenden Ausbaugesetze noch in diesem Jahr verabschieden können", kündigten die beiden gestern an. Über die A40-Brücke hinaus ist im neuen Bundesverkehrswegeplan auch der Ausbau der B288/A524 in der Kategorie "weiterer Bedarf" eingestuft.

Ursache für schwere Verkehrsunfälle

Mit dem Bau kann allerdings nicht vor dem Jahr 2030 gerechnet werden. Bärbel Bas und Mahmut Özdemir wollen sich nun dafür stark machen, dass dieses Projekt in den vordringlichen Bedarf gestuft wird und damit früher realisiert werden kann. "Denn die fehlende bauliche Trennung der Fahrstreifen und die nicht vorhandenen Seitenstreifen sind immer wieder Ursache für schwere Verkehrsunfälle. Deshalb brauchen wir hier nicht erst in 15 Jahren mehr Verkehrssicherheit." Auch die Mündelheimer seien an einer Entlastung vom zunehmenden Lkw-Verkehr stark interessiert.

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