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Duisburg
Abrechnungsrückstände sind fast abgebaut

Duisburg. Bei den Krankentransporten dauerte die Abrechnung zwischenzeitlich bis zu eineinhalb Jahre.

Die Rechnung kam unverhofft und mit eineinhalbjähriger Verspätung. Die Krankenkasse forderte die Eigenbeteiligung für eine Fahrt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus ein. Zu diesem Zeitpunkt war dieses Ereignis schon längst vergessen. Bezahlen musste der Empfänger dennoch. Die späte Abrechnung war Folge der enormen Abrechnungsrückstände, die sich bei der Stadt angehäuft hatten. Ihr entgingen so Einnahmen von annähernd 15 Millionen Euro. So etwas soll es in Zukunft möglichst nicht mehr geben. Die aufgelaufenen Rückstände mit bis zu 522 Tagen sind nahezu abgebaut. Im Oktober 2014 zog die zu diesem Zeitpunkt neugewählte Dezernentin für Sicherheit und Recht, Dr. Daniela Lesmeister, die Rettungsdiensttransportgebührenabrechnung in ihren unmittelbaren Zuständigkeitsbereich, indem sie diese zur Stabsstelle machte. Zunächst wurden die Rückstände mit bis zu sechs Zeitarbeitskräften zusätzlich in dem Bereich abgearbeitet. Ab Juni 2015 konnten diese durch fünf Verwaltungsfachangestellte, die gerade ihre Ausbildung beendet hatten, abgelöst werden.

Parallel zu der personellen Aufstockung wurde mit Hochdruck an der Einführung einer neuen integrierten Software gearbeitet, die seit Februar 2015 erfolgreich eingesetzt wird und eine schnelle Bearbeitung zulässt. Tagesaktuell sind nach einer Mitteilung des Presseamtes noch neun Tage Rückstand mit einem Volumen von 252.000 Euro zu verzeichnen. Diese sollen innerhalb der nächsten Woche komplett abgearbeitet werden. Im Anschluss erfolgt ein enges Monitoring, so dass das Auflaufen derartiger Rückstände nicht mehr erfolgen wird.

(hch)
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