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Duisburg
Änderungen an der Anschlussstelle

Duisburg: Änderungen an der Anschlussstelle
Die Informationen von Bauleiter Roland Schmidt (hinten, mit Mikrofon) stießen auf reges Interesse. FOTO: Michael Dahlke
Duisburg. Kreuzung wird im Zuge des Ausbaus der B288 zur A524 umgebaut. Die Brücke wird erneuert, die Ampelanlage entfällt. Von Jonas Schlömer

Bis 2019 wird die B288 zwischen den Anschlussstellen Rahm und Huckingen zur A524 ausgebaut. Auf dem Weg zur Fertigstellung gibt es noch Hindernisse. Das berichtete jetzt der bei Straßen NRW zuständige Bauleiter Roland Schmidt auf einer Infoveranstaltung des Automobilclubs ACE und des Bürgervereins Wanheim. Das Kreuz Duisburg-Süd war früher eine Teststrecke für Straßenbeläge, so dass die alten Materialien erst entfernt werden mussten. Außerdem müssen drei Brücken erneuert werden, unter anderem die an der Anschlussstelle Huckingen.

Die dortige Kreuzung wird im Zuge der Bauarbeiten komplett umgestaltet, als einige der wenigen Konstanten bleibt die Tankstelle an der Rampe erhalten. Die Abfahrt von der B288/A524 in Richtung Breitscheid auf die Düsseldorfer/Duisburger Landstraße wird nach dem Ausbau nicht mehr möglich sein, die Ampelanlage an dieser Stelle wird durch eine abknickende Vorfahrt ersetzt. Der größere Radius der neuen Auf- und Abfahrtsrampen dient der Sicherheit, ein Mittelstreifen soll verhindern, dass Autofahrer versehentlich gegen die Fahrtrichtung als Geisterfahrer auffahren. Im Internet auf Google Earth lässt sich der Verlauf der neuen Rampen bereits nachvollziehen, da auf der Nordseite die Lärmschutzwand bereits vorhanden ist.

Der zusätzliche Raum, der von den neuen Rampen in Anspruch genommen wird, betrifft lediglich ein Wohnhaus, dessen Besitzer bereits entschädigt worden ist. "Wenn er nicht hätte umziehen wollen, hätten wir aber auch einen baulichen Weg gefunden", versichert Schmidt.

Ebenfalls der Sicherheit dient die Verbreiterung der zukünftigen A524 auf beinahe die doppelte Breite der vorhandenen Fahrbahn, inklusive eines Mittelstreifens mit Betonblockanden und Wasserabflüssen. Das führt dazu, dass die neue Fahrbahn in Richtung Breitscheid, die bisher nur auf dem Papier existiert, komplett neu aufgeschüttet werden muss. "Der Verkehr wird erst über die alte Fahrbahn laufen und später auf die neue umgeleitet, wenn wir uns um den Ausbau der Fahrbahn in Richtung Krefeld kümmern", sagt Schmidt.

Abgesehen von den Arbeiten an der Fahrbahn, bei denen letztendlich 93.500 Tonnen Asphalt verwendet werden, wird es auch neue Lärmschutzwände an verschiedenen Brücken geben. So wird die Brücke über der Kaffeehött sechs Meter hohe Wände erhalten und dabei saniert werden, Baufälligkeiten seien der Grund, aber auch die Entscheidung des Bundes, die B8 als Schwertransportstrecke zwischen Siegen und Duisburg auszuweisen.

Quelle: RP
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