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Duisburg
Altina ist auf dem Weg der Besserung

Duisburg. Mit ihrer Spendenbereitschaft haben die Duisburger RP-Leser bereits einmal entscheidend dazu beigetragen, dass die sechsjährige Altina heute auf dem Wege der Besserung ist. Das herzkranke Mädchen aus Mazedonien hätte in ihrer Heimat nicht operiert werden können. Und der sehr komplizierte und gefährliche Eingriff war in der Meidericher Herzklinik auch nur möglich, weil sich genug Unterstützer fanden und mit Prof. Dr. Sabine Däbritz eine ausgewiesene Expertin zur Verfügung stand, die sich mit ihrem Team der Herausforderung stellte.

Am 11. Januar wagten sich die Leiterin der Herzchirurgie und ihre Kollegen an den komplizierten Eingriff. Mehr als 24 Stunden operierten sie am offenen Herzen und kämpften danach noch wochenlang um das Leben des kleinen Mädchens. Mal war es ein viel zu hoher Druck in der linken Herzkammer, dann traten besorgniserregendes hohes Fieber und neurologische Probleme auf – die Komplikationen schienen zunächst nicht abzureißen. Und lange sah es so aus, als müsste Altina sterben. Denn eine weitere Operation am offenen Herzen – das hätte das kleine Mädchen möglicherweise nicht überlebt. Inzwischen aber geht es der Sechsjährigen so gut, dass bereits über ihre stationäre Entlassung nachgedacht werden kann.

Doch schon wieder treten große Probleme auf. Das Budget, das das "Deutsche Kinderzentrum für herz- und krebskranke Kinder e.V." aufgrund der Spenden zur Verfügung stellen konnte, ist wegen der unerwartet langen Behandlungszeit leider aufgebraucht. Daher werden dringend weitere Spenden benötigt, damit Altina auch nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus noch engmaschig ärztlich betreut werden kann. Denn die nächsten zehn Monate muss die Sechsjährige noch in Deutschland bleiben, weil sie mindestens alle zehn Tage zur Untersuchung in die Herzklinik in Meiderich gebracht werden muss. Desweiteren muss Geld zusammengetrragen werden, um die lebenslang notwendigen Medikamente zu finanzieren. Altina benötigt nämlich täglich Blutkontrollen und ist auf blutverdünnende Medikamente angewiesen. Ansonsten würde die implantierte, künstliche Herzklappe zerstört, und das Leben des kleinen Mädchens würde in kurzer Zeit durch einen Schlaganfall beendet.

Wer Altina helfen will, tut das am besten mit einer Spende an das Deutsche Kinderzentrum, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Konto-Nummer 10 89 600.

Quelle: RP
 
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