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Duisburg
Am Mittwoch heulen die Sirenen

Duisburg. Jetzt unternimmt die Stadt erneut einen neuen Anlauf zum Testen.

Bei den letzten beiden Probeläufen gab es mehrfach Probleme, weil Sirenen gar nicht warnten oder viel zu leise oder weil in "hörbarer Entfernung" gar keine Sirene stand. Am Mittwoch, 16. Dezember, um 10 Uhr, ist wieder Probealarm, der die Bürger für die Bedeutung der Sirenensignale sensibilisieren soll und mit dem überprüft wird, ob technisch alles funktioniert.

Im Rahmen des Probealarms wird zu Beginn der einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder der einminütige Dauerton für die Entwarnung. Zur Steigerung des Erreichungsgrades sind weitere Sirenenstandorte in Bissingheim, Mittel- und Obermeiderich sowie in Mündelheim in Betrieb genommen worden, die nun erstmals aktiviert werden. Bis zum Frühjahr werden zudem weitere Anlagen in Baerl, Bergheim, Kaldenhausen und Neumühl errichtet. Außerdem wurde ein Sirenen-Monitoring-System installiert. Hier meldet jede Sirene der Feuerwehrleitstelle täglich ihre Betriebsbereitschaft. Somit kann kurzfristig und nicht erst durch Auslösen eines Alarms ein möglicher Defekt erkannt werden. Zur Auswertung des Probealarms bittet die Stadt erneut um die Mithilfe der Duisburger. Auf der Website www.duisburg.de wird es eine Online-Umfrage geben, und auch Call Duisburg nimmt Stellungnahmen unter der Telefonnummer 0203 2832000 entgegen. Jeder kann hier Auskunft geben, ob und wie gut die Sirenen am jeweiligen Aufenthaltsort zu hören gewesen sind. Im Gefahrenfall werden alle Informationen auf www.duisburg.de, Radio Duisburg und über das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter 0800 112 13 13 veröffentlicht.

Quelle: RP
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