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Duisburg
An der Steinschen Gasse kann bald gebaut werden

Duisburg. In den geplanten Bau des Marientor-Carees an der Steinschen Gasse kommt Bewegung: Die Unternehmensgruppe Hoff aus Gronau hatte wie berichtet im vergangenen Jahr im Rahmen des Interessensbekundungsverfahrens den Zuschlag für das städtische circa 7.400 Quadratmeter große Grundstück erhalten. Nachdem das Vorhaben auf der Expo Real vorgestellt wurde, konnten die vertraglichen Grundlagen nun erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Dem Rat der Stadt und seinen vorlaufenden Gremien werden die ausgearbeiteten rechtlichen Rahmenbedingungen nun zur Entscheidung vorgelegt. Sofern der Rat zustimmt, kann die Unternehmensgruppe Hoff in die Vermarktung einsteigen. Angepasst an die künftigen Mieter können die städtebaulichen Entwürfe sowie das Nutzungskonzept vorangetrieben werden.

"Ich freue mich sehr, dass wir die Gespräche so erfolgreich zum Ende gebracht haben. Gemeinsam müssen wir nun dafür sorgen, dass die Pläne zügig realisiert werden können", so Oberbürgermeister Sören Link. Beigeordneter Carsten Tum ergänzt: "In den Abstimmungsgesprächen mussten die besonderen Belange dieser Fläche, insbesondere die der Bodendenkmäler, herausgearbeitet und an die Planung angepasst werden. Dies ist für ein Vorhaben dieser Größenordnung besonders komplex und zeitintensiv. Es ist uns gelungen, all diese Belange zu berücksichtigen."

Der Entwurf mit einem zentralen Platz als Herzstück zeichne sich durch einen hohen architektonischen nachhaltigen und städtebaulichen Anspruch aus, so die Stadt. Es entstehe ein vielfältiges Nutzungsangebot für Handel, Gastronomie, Büroflächen, Hotel und Wohnen. Bäume, Grünanlagen und Wasserspiele laden zum Verweilen ein. Für ein bequemes Einkaufen, Arbeiten und Wohnen inmitten der Stadt würden ausreichend Parkplätze und Fahrrad-Stellplätze geschaffen. "Wir möchten die exponierte Innenstadtlage in Abstimmung mit der Stadt zu einer nachhaltigen Stadtoase entwickeln", so Albrecht Bielke, Projektentwickler im Hause Hoff.

Auf dem Brachgelände an der Steinschen Gasse sollte zunächst ein Ärztehaus gebaut werden, doch der Investor sprang ab. Auch Überlegungen, dort Studenten wohnen zu lassen, waren in der Umsetzung gescheitert.

Quelle: RP
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