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Duisburg
Anspruchsvolle Fragen für Fußballkenner

Duisburg. Im "Steinbruch" in Neudorf wird einmal im Monat rund um das Thema Fußball "gequizt". Die Fragen bringen oftmals auch richtige Experten ins Schwitzen. Von Volker Poley

Das Fußballquiz im Steinbruch ist ein absoluter Dauerbrenner. Seit acht Jahren organisieren Frank Baade und Jürgen Kranke den Quizabend, der sich mittlerweile zur Kult-Veranstaltung entwickelt hat. Jeweils am letzten Montag im Monat wird gerätselt. Auch diesmal waren wieder rund 30 Fußballexperten in der Kulturkneipe erschienen, die in elf Rateteams antraten und versuchten, rund 60 knifflige Fußball-Fragen zu lösen.

Jürgen Kranke erläuterte, dass die Idee, ein reines Fußballquiz zu entwickeln, sich aus der Teilnahme an allgemeinen Kneipenquiz-Wettbewerben ergeben habe. Dort lernten sich die Quiz-Fans Baade und Kranke kennen, mit dem Steinbruch fanden sie den richtigen Partner, um ihren weit und breit wohl einmaligen Rateabend durchführen zu können. Einfach sind die Fragen nicht, vertieftes Fußballwissen ist beim Lösen der Aufgaben durchaus von Vorteil. Die beiden Quizmaster wechseln sich bei der Moderation der mehr als zwei Halbzeiten dauernden Fragerunde monatlich ab.

Diesmal hatte sich Frank Bade die Fragen ("so sechs bis acht Stunden Arbeitszeit muss man schon investieren") ausgedacht, während der Laarer Jürgen Kranke das Rateteam "Notbremse" verstärkte. Die Organisatoren betonen, dass man jederzeit offen für "Neuzugänge" sei. Jeder könne zu den monatlichen Quizabenden erscheinen, Teams bilden oder sich auch als Einzelkämpfer den Fragen stellen. Der Teilnahmebeitrag beträgt zwei Euro, dafür gibt es nicht nur jede Menge Ratespaß, sondern für das Siegerteam auch jeweils einen Sachpreis.

Das monatliche Quiz-Special nach dem Motto "Fußball ist mehr als ein 1:0" zeige deutlich, dass das gemeinsame Raten und Abwägen im Vordergrund steht und den besonderen Reiz ausmache. Baade fasst den Charakter dieses Rateformates so zusammen: "Unser Quiz ist Teamsport." Jürgen Kranke fand die Fragen seines Mitstreiters schon "recht anspruchsvoll". Unter anderem war herauszufinden, wie oft Deutschland bei einer WM gegen Argentinien gewonnen hat, welche Stadien aktueller oder ehemaliger Zweitligisten "Hermann Löns" im Namen tragen, gegen wen Bayern München in der Bundesliga am häufigsten verloren hat und wie der Club heißt, dem Stefan Effenberg und der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel entstammen. Knifflig war auch die "Scrabble"-Aufgabe, welcher aktuelle Spielername sich aus dem Satz "Lehrerin aus Sekt" bilden lässt (Auflösung sie unten). Alexander Plachotnjak und Ralf Dorsel sind mit ihrem Team "Ailton" schon Stammgäste. Die Fußball-Experten versäumen kaum einen Termin und landen in der Regel auf den vorderen Plätzen. Das war auch diesmal so. Mit 51 Punkten landeten sie nur knapp hinter der "Notbremse"-Truppe um Mitorganisator Jürgen Kranke ("Die Fragen meines Kollegen bleiben aber vorher geheim").

Das Team "Preußen" konnte sich über den Gewinn von zehn Biermarken freuen. Die erhält nämlich traditionsgemäß die Ratemannschaft, die den vorletzten Platz belegt. Die derzeit im Raum stehende Fußball-Frage "Schafft der MSV den Klassenerhalt?" beantworteten die beiden einhellig mit einem klaren "JA".

Diese Antwort kann allerdings wohl erst am Nachmittag des 15. Mai ausgewertet werden, wenn die 2. Bundesliga ihre Saison beendet hat.

Quelle: RP
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