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Duisburg
Auf Abschleppauto durch die Rettungsgasse

Duisburg. Für einen 38-jährigen SUV-Fahrer wird ein Unfall am Donnerstag gegen 9.30 Uhr auf der Berliner Brücke im Zuge der A59 vermutlich ein teures Nachspiel haben. Wie die Autobahnpolizei gestern mitteilte, hatte sich der Dinslakener mit seinem Audi Q7 an einen Abschleppwagen "gehängt" und war auf diesen aufgefahren.

Wegen Straßenverkehrsgefährdung nach §315c des Strafgesetzbuches werde nun gegen den Mann ermittelt. Nach dem Verkehrsunfall mit Sachschaden und einem Leichtverletzten auf der Berliner Brücke hatte sich in Richtung Düsseldorf ein Rückstau gebildet. Ein angeforderter Abschleppdienst nutzte die Rettungsgasse, um schnellstmöglich zum Unfallort zu kommen. Als der Abschleppwagenfahrer wegen fehlender Breite der Rettungsgasse abbremsen musste, fuhr ihm der 38-jährige Audi-Fahrer auf. Er hatte nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei widerrechtlich die Rettungsgasse genutzt, um im Stau schneller voranzukommen.

Sein Q7 war nach dem Auffahrunfall nicht mehr fahrbereit und musste selbst abgeschleppt werden. Der Führerschein des Dinslakeners wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft vor Ort sichergestellt.

Quelle: RP
 
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