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Ausstellung
Ausstellung in Ruhrort zum Gedenken an den Zeitzeugen Max Mannheimer

Duisburg. Mit dem Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer geht den Erinnerungsbemühungen um die Shoah ein weiterer Zeitzeuge verloren. Max Mannheimer, selbst Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz und Dachau, widmete sein Lebenswerk der Erinnerung an die Toten und Überlebenden von Naziterror und -gewalt. Er starb am Freitag im Alter von 96 Jahren in München.

Die französische Künstlerin Francine Mayran widmete sein Porträt in der Ausstellung "Der Mensch des Menschen Wolf? - Die Shoah und ihr Schatten" all jenen, die sich für Erinnerung und Verstehen einsetzen. "Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon." Im Geiste dieses Zitats des Verstorbenen soll die Ausstellung im Gemeindehaus Ruhrort erinnern und mahnen.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Straße 6, geöffnet. Besucher sind eingeladen, Gedanken zur Erinnerung an Max Mannheimer in das Gästebuch der Ausstellungsreihe einzutragen.

Quelle: RP
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