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Duisburg
Ausstellung zum Thema Flucht im Ludwigturm

Duisburg. Eine bemerkenswerte Ausstellung wird am Samstag, 27. Februar, 16 Uhr, im so genannten Ludwigturm im Garten der Erinnerungen (Innenhafen) eröffnet. Die InitiatorInnen des interkulturellen Kunstprojekts, Angela Schmitz, Havin Al-Sindy und Zeki Yildiz, setzen mit geflüchteten Menschen, die in Duisburg leben, kreative Gedanken frei, um die jeweils subjektiven Gedanken von Flucht aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und in künstlerischer Form auszudrücken. Dabei gilt der Begriff "Hafen" als Metapher für Ankunftsort, Orientierung, Hoffnung, Neubeginn, Suche nach Gemeinsamkeit und anderem. Er kann zugleich Ausgangsort für Flucht vor Krieg und Krisen sein. Der Hafen dient auch als Sinnbild für den internationalen Umschlagplatz, für globalisierten Handel. Diese unterschiedlichen Perspektiven, diese unterschiedlichen Zusammenhänge von Flucht, diese unterschiedlichen Wahrheiten werden in Malerei, Fotografie, Grafik, Skulpturen, Klängen, Videos dargestellt. Die Ausstellung lädt an insgesamt drei Wochenenden Besucher ein, an einer gemeinsamen Skulptur mitzuwirken - ein aus vielen verschiedenen Einzelelementen zusammengesetztes raumgreifendes Schiff entsteht.

Darauf werden unterschiedliche subjektive Sichten - eine Skizze, ein Wort, ein Gedanke, ein Wunsch, eine Notiz, ein Bild - gemalt, gezeichnet, geschrieben, kalligraphiert.

Zur Eröffnung spielt das R.L.Madison Percussion Trio mit Birdy Steppuhn, Annan Odametey und Richard Donkor.

Öffnungszeiten: 28. Februar, 5./6. März, 12./13. März, jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Quelle: RP
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