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Duisburg
Baugeschichte der Salvatorkirche

Duisburg. Stadtarchäologie wird aus erster Hand in spannender Form erläutert.

Der Duisburger Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz spricht in seinem Vortrag am kommenden Sonntag, 4. Dezember, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen über die gotische Salvatorkirche auf dem Burgplatz und ihre Vorgänger.

Der Vortrag wird im Rahmen der großen Sonderausstellung: "Die ganze Welt in Gottes Hand - von der Heilserwartung des Mittelalters zu Mercators Beschreibung der Welt" gehalten. Zum 700-jährigen Jubiläum der Salvatorkirche ist im Stadtmuseum eine spektakuläre Auswahl mittelalterlicher Darstellungen von Christus als "Salvator Mundi", also als "Erlöser der Welt", zu sehen. Archäologische Ausgrabungsstücke und Architekturreste machen die mittelalterliche Kirchengeschichte in Duisburg nachvollziehbar. Historisch bekannt ist eine Pfalzkapelle in der "Duis-Burg" bereits zur Zeit des Wikinger-Überfalls. Einige Spuren der Vorgängerbauten aus Holz und den späteren romanischen Steinkirchen sind bei Grabungen im Kirchenboden gefunden worden. Es ist das Verdienst des Referenten Dr. Platz, dass er bei einer kritischen Durchsicht der archäologischen Befunde neue Erkenntnisse zur frühen Geschichte der Salvatorkirche gewonnen hat. Geholfen haben dabei die Ausgrabungen im künftigen Mercator-Quartier, die Aufschlüsse zur mittelalterlichen Bauweise und Struktur des frühen Duisburg gebracht haben.

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-2640 oder im Internet: www.stadtmuseum-duisburg.de.

Quelle: RP
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