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Duisburg
Beginn mit der "Schönen Müllerin"

Duisburg. "Das Wandern ist des Müllers Lust": Was mit diesem optimistischen Lied wie im Volkston beginnt, formt Franz Schubert in den folgenden 19 Liedern zu einem erschütternden Seelendrama. Sein Zyklus "Die schöne Müllerin" lässt uns die Geschichte eines wandernden Gesellen miterleben, der sich unerwartet, aber heftig verliebt. Tagen zwischen Hoffen und Bangen folgt ein kurzer Glücksrausch der Liebe - und eine bittere Enttäuschung. Im Innersten tödlich getroffen, wählt der junge Bursche den Freitod: Der Bach, dem er auf seiner Wanderung folgte, wird zu seiner letzten Ruhestätte. Unangefochten zählt "Die schöne Müllerin" zu den Höhepunkten der Gattung, ja des Liedgesangs überhaupt. Auf einzigartige Weise verbindet der Zyklus Naturidylle und existenzielles menschliches Empfinden.

Der international gefeierte Tenor Christoph Prégardien wird seinen Duisburger Schubert-Zyklus jetzt mit diesem großen Meisterwerk eröffnen. Am Sonntag, 31. Januar (19 Uhr), wird der Sänger im Theater am Marientor tief in die Welt von Schuberts Romantik eintauchen. Sein Partner am Klavier ist der Kölner Pianist Christoph Schnackertz. Christoph Schnackertz ist Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs in Berlin (2011), lehrt Liedgestaltung an der Hochschule für Musik in Köln und bildet mit Prégardiens Sohn Julian seit 2012 ein festes Duo.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Quelle: RP
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