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Duisburg
Bei der Metropolregion Rheinland dabei

Duisburg. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin war zu Gast beim Lenkungskreis der Region.

Im Mittelpunkt des Besuchs von NRW-Wirtschaftsministers Duin bei der IHK stand die Zukunft der Regionalpolitik in NRW. IHK-Präsident Burkhard Landers stellte das regionale Selbstverständnis der Region Niederrhein heraus. "Als Logistikstandort am Rhein sind wir in Westeuropa spitze. Zugleich leben mehr als zehn Millionen Menschen an Rhein und Ruhr und bilden ein enormes Kundenpotenzial." Landers stellte heraus, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Region seit 25 Jahren durch den Lenkungskreis sehr erfolgreich befördert wird und etabliert sei. Die Mitglieder des Lenkungskreises machen sich dafür stark, dass die Region als vollwertiger Partner der derzeit in Gründung befindlichen Metropolregion Rheinland akzeptiert wird. Schließlich liege etwa die Hälfte der Rheinkilometer in NRW zwischen Duisburg und Emmerich.

Minister Duin betonte die Bedeutung der Region für die Umsetzung der Strukturpolitik in NRW. "Regionale Kooperationen und eine abgestimmte Spezialisierungsstrategie sind unerlässliche Bausteine für eine erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes NRW", betonte der Minister. Das Land unterstütze Kooperationen wie die am Niederrhein durch die Leitmarktwettbewerbe und den Aufruf "Regio.NRW". Ziel seien die Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft sowie eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes. Duin lobte die Region für ihr regionales Entwicklungskonzept und die im Aufruf "Regio.NRW" eingereichten Projektideen. Neben der Zusammenarbeit diskutierten die Spitzenvertreter der Stadt Duisburg sowie der Kreise Wesel und Kleve, der Niederrheinischen IHK und der Handwerkskammer, der Unternehmerverbände, des DGB und der Arbeitsagenturen, die gemeinsam den Lenkungskreis Region NiederRhein bilden, weitere Themen, wie etwa das laufende Verfahren des Landesentwicklungsplans. Der Lenkungskreis sprach sich dabei für ein quantitativ und qualitativ ausreichendes Angebot an Gewerbe- und Industrieflächen aus.

Quelle: RP
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