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Duisburg
Beikircher moderiert die DRK-Operngala

Duisburg: Beikircher moderiert die DRK-Operngala
Prominente Moderatoren sind eines der Markenzeichen bei der Operngala. Diesmal wird Konrad Beikircher durch den Abend führen. FOTO: Jürgen Moll
Duisburg. Das Dutzend ist voll. In der zwölften Auflage der DRK-Operngala gibt es unter anderem Mozart, Beethoven und Bernstein zu hören. 40 Prozent der Eintrittskarten sind bereits durch Voranfragen vergeben. Von Ingo Hoddick

Es ist schon bald wieder so weit: Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Duisburg e.V. (DRK), veranstaltet am 21. November zum zwölften Mal zusammen mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, den Duisburger Philharmonikern, dem Chor der Rheinoper und dem Theater Duisburg seine längst zur guten Tradition gewordene Operngala (die RP berichtete).

Gestern gab Operndirektor Stephen Harrison erste Einblicke in das diesjährige Programm. Es beginnt mit "viel C-Dur" (Harrison), und man kann sich freuen auf Ausschnitte aus "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus Mozart, "Fidelio" von Ludwig van Beethoven (wahrscheinlich auch die dritte Leonoren-Ouvertüre), "Manon" von Jules Massenet, Operetten von Robert Stolz und dem Musical "West Side Story" von Leonard Bernstein. Als Solisten schon fest stehen die Sopranistinnen Lavinia Dames, Luiza Fatyol, Anke Krabbe und Adela Zaharia, die Tenöre Ovidiu Purcel und Corby Welch sowie der Bass Thorsten Grümbel. Es dirigiert Rheinopern-Generalmusikdirektor Axel Kober höchstpersönlich, es moderiert kein Geringerer als der große Kabarettist Konrad Beikircher.

"Oper für alle" und "nicht elitär" soll die jedes Jahr ausverkaufte Veranstaltung sein, erklärte Hans-Werner Hoffmeister vom DRK gestern. Es gibt Karten ab 21 Euro. Angeboten werden auch 300 "Eventkarten" für 180 Euro: beste Plätze im Theater, vorher ein Sektempfang und anschließend ein Galadiner im Foyer der Mercatorhalle. Die Eventkarten sind ausschließlich über das DRK erhältlich, am einfachsten unter Tel. 0203 / 28 28 33 35, die "normalen" Karten an den üblichen Stellen. Der Vorverkauf hat gestern begonnen, wobei 40 Prozent der Karten schon durch Voranfragen vergeben waren.

Viele Sponsoren machen es möglich, dass die Erlöse aus der Operngala zu 100 Prozent in die soziale Arbeit des DRK in Duisburg gehen. Im vergangenen Jahr wurden Mittel angeschafft, damit sowohl die Schwerstbehinderten als auch die Nichtbehinderten in der integrativen Einrichtung in Beeckerwerth die Gebärdensprache erlernen können. Besonders wichtig: 15 000 Euro gingen in die Arbeit mit Flüchtlingen. Und es blieb auch etwas übrig für einen neuen Einsatzleitwagen, der 400 000 Euro kostet und anderthalb Jahre Bauzeit hat.

So ein Fahrzeug ist zum Beispiel unentbehrlich, wenn bei einem Bombenfund Patienten aus Krankenhäusern oder Bewohner aus Seniorenheimen transportiert werden müssen und der große Einsatz mit modernster Technik koordiniert werden muss.

Quelle: RP
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