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Duisburg
Berliner Investor möchte Haus Böckum in Wohnungen umbauen

Duisburg. Der Stadt liegt ein Bauantrag für das Haus Böckum vor. Der Berliner Investor S+P möchte die Scheunen und die U-Form, in der sich die ehemalige Wasserburg erstreckt, zu einer künftigen Wohnnutzung umgestalten. Die Pläne seien allerdings sehr umfangreich und müssten durch die Untere Denkmalbehörde genau geprüft werden, teilt die Stadt nun auf Nachfrage der Südredaktion mit.

Im vergangenen Jahr hatte S+P Interesse an dem Gebäude bekundet. Es war schnell die Rede von Doppelhäusern, großen Gärten und einer Tiefgarage gewesen. Diesen Plänen steht allerdings der Landesentwicklungsplan entgegen. Die eingereichten Pläne seien daher nach Rücksprache mit der Stadt seitens S+P etwas zurückgefahren worden. Wann mit einer Entscheidung bezüglich eines Umbaus zu rechnen ist, sei noch nicht klar, betont die Stadt.

Die Interessengemeinschaft zum Erhalt des Hauses Böckum blickt dem möglichen Umbau positiv entgegen - den Mitgliedern ist vor allem wichtig, dass Duisburgs einzige ehemalige Wasserburg erhalten bleibt. Auch der Bürgerverein Huckingen freut sich über die Entwicklung und würde es begrüßen, wenn das Haus Böckum genutzt würde.

(debe)
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