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Duisburg
Betrügerische Frauen durften nach Verhör wieder gehen

Duisburg. Unabhängig voneinander machten Zeugen Bundespolizisten auf eine Frauengruppe aufmerksam, die sowohl in Duisburg als auch in Essen eindeutige Diebstahlsversuche unternahm. Bei der Überprüfung der Frauen im Alter von 19 und 27 Jahren stellten die Beamten Sammellisten sicher. Es handelte sich dabei um betrügerische Spendenaufrufe, die nach Aussagen der Polizei häufig von osteuropäischen Tätergruppen erstellt werden. Bereits gegen 9 Uhr morgens versuchten die rumänischen Frauen im Duisburger Hauptbahnhof ihr Glück. Der Griff in die Handtasche ihres Opfers beförderte nach Aussage eines 56-jährigen Zeugen jedoch keine Beute hervor.

Zufällig stieg er mit dem diebischen Trio in denselben Zug nach Essen. Dort angekommen, berichtete er einer Streife der Bundespolizei seine Beobachtungen mit. Fast zeitgleich sprach ein 28-jähriger Mann die Beamten an. Er hatte gerade die drei Frauen dabei beobachtet, als sie versuchten, mit einem langen Draht Münzen aus einen Süßigkeitenautomaten zu ziehen. Die Polizisten beendeten das emsige Treiben des Trios. Bei der Durchsuchung der Frauen fanden sie zahlreiche Sammellisten auf, die auf Betrugsstraftaten durch verbotene Spendenaktionen hinweisen.

Nach erfolgter Festnahme wurden die rumänischen Frauen, die bereits durch Diebstähle und Betrugsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten sind, zur Dienststelle gebracht. Gegen die Frauen, die in Duisburg und Essen polizeilich gemeldet sind, wurden Verfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls eingeleitet. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durften sie die Dienststelle verlassen.

Quelle: RP
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