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Duisburg
Bislang keine Konsequenzen für Grün und Dogan

Duisburg. Die umstrittene Erklärung des Integrationsausschusses, der deutliche Kritik an der Resolution des Bundestages übte (wir berichteten), ist für die beiden Mitglieder Rainer Grün und Gürsel Dogan zumindest bislang ohne politisch Konsequenzen geblieben. Beide sind Ratsmitglieder. Grün gehört der gemeinsamen Fraktion von Junges Duisburg/DAL an, Dogan ist CDU-Mitglied, nachdem er früher mal für die DAL bei der Kommunalwahl erfolgreich angetreten war.

Auf Nachfrage war zu hören, dass die CDU-Fraktion in ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch empört war über diesen Vorstoß des Integrationsausschusses. Einen Grund dafür, das Vorgehen von Dogan als parteischädigend einzustufen, sahen die Christdemokraten allerdings nicht, zumal Dogan die Position eingenommen hatte, dass bei diesem Thema der Bundestag nicht zuständig sei.

Junges Duisburg äußerte sich zum Verhalten von Rainer Grün bislang nicht. Durch die Kooperation mit ihm hat Junges Duisburg im Rat Fraktionsstärke. Im Gespräch mit der RP hatte Rainer Grün erklärt, dass die Massaker aus dem Jahr 1915 an Armeniern im Osmanischen Reich nicht bewiesen seien und die Moscheevereine in Duisburg auf eine solche Erklärung gedrängt hätten.

(hch)
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