| 11.31 Uhr

Polizei ermittelt
Schüsse bei türkischer Hochzeitsfeier in Duisburg

Duisburg. Die Duisburger Polizei ermittelt gegen Gäste einer Hochzeit. Es geht um einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Einige Teilnehmer hatten mit einer Waffe aus einem fahrenden Auto Schüsse abgefeuert. 

Eine Sprecherin der Duisburger Polizei bestätigte unserer Redaktion den Vorfall, der sich bereits am 28. Oktober an der Kampstraße in Duisburg-Hamborn abgespielt haben soll. Gäste einer türkischen Hochzeit sollen dort aus einem fahrenden Auto in die Luft geschossen haben. "Es läuft ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz", sagte die Sprecherin. Zunächst hatte die "Bild" über den Vorfall berichtet. 

Inzwischen hat sich der Schütze nach Angaben der Polizei gemeldet. Er hatte das Video von dem Vorfall im Internet entdeckt. Der Schütze erstattete bei der Polizei Anzeige wegen der unrechtmäßigen Veröffentlichung des Videos, auf dem er selbst zu sehen ist. 

Der Mann wird nun angehört. Am Tag der Hochzeit selbst hatte die Polizei den Schützen nicht angetroffen. Als die alarmierten Beamten in Hamborn ankamen, war niemand mehr anzutreffen. Wenige Stunden später erschien ein Beobachter auf der Wache und legte ein Video des Geschehens vor. 

Nach Angaben der Sprecherin ist es nicht das erste Mal, dass die Polizei in Duisburg wegen Schüssen bei einer Hochzeit ermittelt. Zahlen dazu konnte sie auf Anfrage unserer Redaktion am Morgen nicht nennen.

Zuletzt hatten Gäste auch bei einer Hochzeit in Bonn mit einer Pistole in die Luft geschossen. Freudenschüsse sind in Deutschland verboten und werden laut Polizei konsequent verfolgt.

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(sef)
 
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