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Duisburg
Blick in die Werkshallen begeistert 100 Besucher

Duisburg. Bei der "Langen Nacht der Industrie" öffneten Duisburger Firmen jetzt ihre Werkstätten und ließen hinter die Kulissen blicken. "Viele Menschen wissen nicht, was in ihrer Stadt produziert wird und was in den großen Hallen, der weltbekannten Unternehmen geschieht", so Jörg Holtmann, PR Manager der Firma Krohne. "Wir wollen uns öffnen und den Duisburgern zeigen, was hier passiert." Von Karoline Hatt

Interessante Eindrücke

100 interessierte Menschen durften sich über einen Einblick in die Betriebe freuen. Das Familienunternehmen Krohne hat seinen Stammsitz in Duisburg. "Wir nehmen heute zum ersten Mal teil und freuen uns, dass sich so viele Menschen für unser Unternehmen interessieren", sagte Ingo Wald, Geschäftsführer der Firma. In einer einstündigen Betriebsführung sollte das bunt gemischte Publikum einen kleinen, aber werksnahen Einblick gewinnen. Messtechnik ist jedem aus dem Alltag bekannt – Fiebermessen oder das Messen des Reifendrucks an der Tankstelle. "In unserem Unternehmen werden die benötigten Messgeräte für den industriellen Bereich hergestellt", betonte der Produktionsleiter Matthias Schultheis.

Mit gespanntem Gesichtsausdruck folgten die Teilnehmer den Mitarbeitern und staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass selbst Glasbläser bei Krohne aktiv sind. Mechthild Köhler genießt es, die Industrie genauer kennenzulernen. "Ich habe schon an der letzten Nacht der Industrie teilgenommen und bin wieder sehr begeistert." Sie beschrieb begeistert die dauerhaft wechselnden Gerüche von Raum zu Raum. "Dort, wo geschweißt wird, riecht es verbrannt und die Luft ist warm. Im nächsten Raum steigt einem der Geruch von Farbe in die Nase."

Die Teilnehmer verfolgten die Arbeitsabläufe der einzelnen Produktionsschritte ganz genau und aus unmittelbarer Nähe. "So kann man Industrie nie mehr erleben. Ich bin froh, dass ich heute dabei sein kann", so Dirk Hoffmann, während er dem Schweißer über die Schulter schaute. Nach der Führung durch die Werkstätten blieb noch Zeit für eine Fragerunde, bevor es für die 100 Industriebegeisterten bei Grillo weiterging.

(RP/ac)
 
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