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Großraum Duisburg
A59 musste wegen Bombenentschärfung gesperrt werden

Bombenentschärfung in Duisburg-Wanheimerort
Bombenentschärfung in Duisburg-Wanheimerort FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. In Duisburg-Wanheimerort am Vogelsangplatz wurde am Montag bei Grabungsarbeiten eine englische Fünf-Zentner-Bombe gefunden und erfolgreich entschärft. Die A59 musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Inzwischen sind alle Sperrungen aufgehoben.  

Die Entschärfung der Bombe war für 18 Uhr geplant, konnte allerdings erst mit rund 15 Minuten Verspätung beginnen. Um 18.57 Uhr meldete ein Stadtsprecher die erfolgreiche Entschärfung. In der Evakuierungszone (Umkreis von 250 Meter um den Fundort) mussten 1660 Personen laut Stadt ihre Wohnungen und Häuser verlassen. In der Sicherheitszone (500 Meter um den Fundort) leben 2545 Menschen.

Betroffen von den Sperrungen war auch die A59. Der Verkehr auf der Autobahn zwischen Duisburg-Wanheimerort und Duisburg-Großenbaum wurde ab 17.30 Uhr für etwa anderthalb Stunden gesperrt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Duisburg und Düsseldorf war nicht betroffen, lediglich der Bahnhof Duisburg-Schlenk wurde nicht angefahren.

Die Karte der Stadt Duisburg zeigt den Radius der Evakuierungs- und Sicherheitszone an. FOTO: Stadt Duisburg
(siev)