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Duisburg
"Brückengipfel" und die nächsten großen Brückenbaustellen

Duisburg. Der Karl-Lehr-Brückenzug wird im September wieder gesperrt. Anschließend wird auf der Rheinhauser Brücke gearbeitet.

Am Montag, 25. September, um 4 Uhr morgens, beginnen auf dem Karl-Lehr-Brückenzug erneut Reparaturarbeiten. Die Sanierungsmaßnahmen an der 110 Jahre alten Ruhrbrücke sind erforderlich, um die Brücke bis zur Fertigstellung des Brückenneubaus für den Verkehr weiterhin nutzen zu können, und werden rund drei Wochen in Anspruch nehmen.

Erneuert werden muss der nördliche Fahrbahnübergang zwischen Brücke und Straße über die komplette Breite. Die Arbeiten werden im Mehrschichtbetrieb auch an den Wochenenden (und auch sonntags) durchgeführt.

Zeitgleich wird durch die Duisburger Verkehrsgesellschaft der Asphalt im Brücken-Gleisbereich in Höhe des Abzweigs Pontwert erneuert. Zudem wird die DVG weitere Reparaturarbeiten während der Linientrennung im Verlauf der Strecke durchführen. Für die Straßenbahn, die vorübergehend die Brücke nicht passieren kann, wird es einen Schienenersatzverkehr geben. Die eingesetzten Busse fahren in beiden Fahrtrichtungen - durch Ampeln geregelt - über die Brücke.

Für den Autoverkehr bleibt während der Baumaßnahmen die Brücke aus Richtung Ruhrort in Fahrtrichtung Innenstadt allerdings gesperrt. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Arbeiten auf der Ruhrbrücke werden, so die Stadt, bis zum 13. Oktober (um 4 Uhr morgens) dauern. Im Anschluss an die Arbeiten auf der Ruhrbrücke beginnt am Freitag, 13. Oktober, die Erneuerung der Schilderbrücken für die Fahrspursignalisierung auf der Brücke der Solidarität zwischen Hochfeld und Rheinhausen. Dazu muss die mittlere Spur für drei Wochen gesperrt werden. An drei Wochenenden wird dann die Brücke komplett gesperrt, um mit Kränen die neuen Schilderbrücken zu montieren. Die Arbeiten werden insgesamt drei Wochen dauern, am 3. November sollen sie abgeschlossen sein.

Gestern Morgen trafen sich, wie von Verkehrsminister Wüst angekündigt, Experten in Duisburg, um über die A40-Problematik zu reden. Zu den 43 Teilnehmern gehörten Mitarbeiter der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln, des Verkehrsministerium, von Straßen NRW, der anliegenden Kommunen, der Polizei und der IHK. Besprochen wurden Lösungsansätze mit Blick auf ein stabiles Umleitungsmanagement, die Beeinflussung von Quell- und Zielverkehren in Duisburg, Netzwerke und Informationssysteme. Aber auch die angekündigten Lkw-Kontrollmaßnahmen und Möglichkeiten, die Brücke durch die Einbeziehung anderer Verkehrsträger (zum Beispiel Schiffe) zu entlasten, wurden angespochen. Darüber hinaus thematisierte die Runde den Sachstand des anstehenden Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Rheinbrücke. "Ganz oben auf der Agenda steht: die Erreichbarkeit unserer Region zu sichern", so IHK Chef Dietzfelbinger.

Quelle: RP
 
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