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Duisburg
Bürger füllen die Stadtkasse

Duisburg. Einwohner und ansässige Firmen füllen durch ihre Steuerzahlungen die kommunale Kasse in Duisburg, teilt der Zeitungsdienst Südwest (zds) mit. Unterm Strich bezahlten die Bürger rund 444,7 Millionen Euro für die kommunalen Ausgaben in Duisburg.

Ein Teil der Steuerquellen, aus denen sich der Haushalt einer Stadt oder Gemeinde und über die Umlage auch der des Landkreises speist, sind die "Realsteuern". Dazu zählen die Grundsteuern (A und B) und die Gewerbesteuer. Bei der Grundsteuer wird das Eigentum am Grundstück besteuert, bei der Gewerbesteuer ist das Eigentum an einem Gewerbebetrieb die Besteuerungsgrundlage. Zu diesen Realsteuern kommen der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und der Anteil an der Umsatzsteuer hinzu.

Die Gewerbesteuer brachte 2014 laut zds in unser Stadt rund 156,6 Millionen Euro ein. Das entspricht einem Anteil von 35,2 Prozent am Gesamtsteueraufkommen. Ein Teil der Gewerbesteuer musste allerdings als Umlage an Land und Bund abgeführt werden, in 2014 waren dies 23 Millionen Euro (Vorjahr: 24,1 Millionen Euro). Im Gegenzug bekommen die Kommunen allerdings Anteile an der Umsatz- und der Einkommensteuer. Allein aus der Einkommensteuer seien im Gegenzug 159 Millionen Euro (Vorjahr: 150,5 Millionen Euro) zurückgeflossen, so zds.

Damit hätten Arbeitnehmer und Selbstständige über die von ihnen bezahlten Steuern auf Lohn und Einkommen für weitere 35,8 Prozent der kommunalen Einnahmen gesorgt. Über den kommunalen Anteil an der Umsatzsteuer seien weitere 24,8 Millionen Euro (Vorjahr: 24,1 Millionen Euro) in die Kasse geflossen.

Die Grundsteuereinnahmen betrugen, so zds, zusammengerechnet 104,20 Millionen Euro (Vorjahr: 102,98 Millionen Euro).

Quelle: RP
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