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Duisburg
CDU: Stadt will Graffiti nicht entfernen

Duisburg. Am Großenbaumer Bahnhof gibt es immer noch Schmuddelecken, monieren die Christdemokraten.

Die Zugänge des Bahnhofs Großenbaum sind mit Graffiti verschandelt. Umso unverständlicher ist es daher aus Sicht der CDU-Fraktion, dass die Stadt die bereits gestellten Anträge auf Förderung der Graffiti-Entfernung durch den VRR wieder zurückgezogen habe. "Ich kann nicht nachvollziehen, dass Duisburger Bahnhöfe als Schmuddelecken verkommen sollen, obwohl der VRR eine Förderung zur Verschönerung aufgelegt hat", sagt Daniel Kegler, CDU-Fraktionsvorsitzender im Süden.

Der Stationsbericht des VRR hatte gleich mehreren Duisburger Haltestellen schlechte Noten gegeben. Graffiti und Schmutz werten die Stationen unter anderem in Großenbaum, Rheinhausen, Rahm und Meiderich-Süd ab. Dabei sind nicht alleine die Bahnsteige betroffen. Vor allem die Zugänge, die in die Zuständigkeit der Stadt fallen, müssen dringend saniert werden, fordert die CDU. Entgegen eigener Beteuerungen komme die Stadt ihrer Verantwortung für die Pflege und Sauberkeit nicht nach.

Seit diesem Jahr übernimmt der VRR auf Antrag die einmalige Grundreinigung und trägt dabei zusätzlich einen Schutzanstrich auf. Die Kommunen müssen sich im Gegenzug verpflichten, mindestens fünf Jahre lang neue Graffiti binnen einer Woche wieder zu entfernen. "Der vorgesehene Schutzanstrich macht es leichter, spätere angebrachte Schmierereien und Graffiti wieder zu entfernen", sagt CDU-Ratsherr und Vorsitzender der CDU-Fraktion im VRR, Frank Heidenreich. Auch er kann nicht nachvollziehen, warum die Stadt den Förderantrag zurückgezogen hat: "Die Bahn hat längst gehandelt und die Graffiti bereits entfernt. Nur die Stadt tut nichts."

Quelle: RP
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